01.12.2019, 15.58 Uhr

Formel 1 Grand Prix Abu Dhabi 2019 Ergebnisse :                        Formel 1 GP 2019 in Spielberg: Ergebnisse und Live-Ticker vom Großen Preis von Österreich

Hamilton sichert sich letzte Pole der Formel-1-Saison

Hamilton sichert sich letzte Pole der Formel-1-Saison Bild: picture alliance/Kamran Jebreili/AP/dpa

Direkt nach den jeweiligen Durchgängen versorgen wir Sie hier auf news.demit den aktuellen Ergebnissen vom Freien Training, Qualifying und Rennen des Großen Preises von Österreich in Silverstone.

+++ 30.06.2019: Verstappen gewinnt in Spielberg - Vettel nach Boxen-Fiasko Vierter +++

Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat das Formel-1-Rennen von Österreich gewonnen. Der Niederländer raste trotz eines verpatzten Starts am Sonntag beim Grand Prix in Spielberg zu seinem sechsten Karriere-Sieg und verwies in einer packenden Schlussphase Sebastian Vettels Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc auf den zweiten Platz. Dritter wurde Valtteri Bottas im Mercedes vor Vettel, den eine fatale Panne an der Box wertvolle Zeit kostete.

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton landete nur auf Position fünf. Verstappen wiederholte seinen Vorjahreserfolg, wurde aber von den Rennkommissaren wegen eines Überholmanövers vorgeladen. Mercedes siegte erstmals in dieser Saison nicht.

+++ 29.06.2019: Nach Manöver gegen Räikkönen: Hamilton muss drei Startplätze zurück +++

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton muss in der Startaufstellung zum Großen Preis von Österreich um drei Plätze zurück. Der 34 Jahre alte Mercedes-Pilot wird das Rennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL) vom fünften Platz in Angriff nehmen.

Er war in der Qualifikation am Samstag Zweiter hinter Charles Leclerc geworden. Wegen eines Manövers zu Beginn der K.o.-Ausscheidung, als Hamilton Kimi Räikkönen von Alfa Romeo in Kurve drei behindert hatte, wurde der fünfmalige Formel-1-Weltmeister und sechsmalige Saisonsieger von den Rennkommissaren in Spielberg strafversetzt. Auf Startrang zwei rückt dadurch Vorjahressieger Max Verstappen im Red Bull vor. Neuer Dritter ist Hamiltons Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas vor Lando Norris im McLaren.

+++ 29.06.2019: Vettel-Fiasko in der Spielberg-Quali - Leclerc vor Hamilton +++

Sebastian Vettel hat den nächsten schweren Rückschlag in der Formel-1-Weltmeisterschaft hinnehmen müssen. Der 31 Jahre alte Heppenheimer konnte am Samstag in der Qualifikation zum Großen Preis von Österreich im entscheidenden Durchgang wegen eines Defekts an seinem Wagen nicht mehr fahren und kam nicht über Platz zehn hinaus. Startplatz eins sicherte sich Teamkollege Charles Leclerc.

Der 21 Jahre alte Monegasse verwies bei der zweiten Pole Position seiner Karriere Titelverteidiger und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im Mercedes auf den zweiten Platz. Dritter wurde Max Verstappen beim Heimspiel von Red Bull vor Valtteri Bottas im zweiten Mercedes.

+++ 29.06.2019: Leclerc fährt schnellste Runde im Formel-1-Abschlusstraining +++

Ferrari-Pilot Charles Leclerc ist im letzten Freien Training vor der Qualifikation zum Großen Preis von Österreich die schnellste Runde gefahren. Der 21 Jahre alte Monegasse verwies am Samstag auf dem Red Bull Ring in Spielberg WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton auf den zweiten Platz. Der fünfmalige Weltmeister aus Großbritannien war im Mercedes 0,143 Sekunden langsamer als Leclerc, der in 1:03,987 Minuten als einziger die Marke von 1:04 Minuten unterbot.

Dritter wurde Valtteri Bottas aus Finnland im zweiten Mercedes vor Leclercs deutschem Teamkollegen Sebastian Vettel. Dem viermaligen Weltmeister fehlten auf seiner schnellsten Runde auf dem nur 4,318 Kilometer langen Kurs 0,263 Sekunden auf Leclerc.

+++ 29.06.2019: Formel-1-Pilot Hülkenberg muss fünf Startplätze nach hinten rücken +++

Nico Hülkenberg wird in der Startaufstellung zum Großen Preis von Österreich strafversetzt. Im Formel-1-Renault des 31 Jahre alten Rheinländers musste ein Teil der Motoreneinheit am Samstag gewechselt werden. Das gab sein Rennstall vor dem Abschlusstraining in Spielberg bekannt. Gemäß dem Regelwerk wird Hülkenberg deshalb beim neunten Saisonlauf fünf Startplätze nach hinten rücken müssen.

+++ 28.06.2019: Vettel mit Beinahe-Crash - Bottas und Verstappen demolieren Autos +++

Crashkurs auf dem Red Bull Ring: Sebastian Vettel konnte seinen Wagen im letzten Moment noch abfangen, Valtteri Bottas und Max Verstappen krachten mit ihren Autos kurz nacheinander in die Reifenstapel. Das Heck des Red Bull von Vorjahressieger Verstappen war demoliert, beim Mercedes von Bottas baumelten die Vorderräder nur noch rum. "Was haben die zum Frühstück gehabt", schrieb die Formel 1 auf ihrer Homepage.

Bei Streckentemperaturen von über 50 Grad und aufkommendem Wind in der Steiermark entwickelte sich das zweite Freie Training zum Großen Preis von Österreich am Freitag zur nachmittäglichen Rennzeit auf einmal zur Risikofahrt. Zuerst erwischte es Verstappen, unmittelbar nach der Streckenfreigabe verlor Bottas die Kontrolle über sein Auto. Via Funk erkundigte sich Vettel prompt: "Ist er okay?"

Nach einer weiteren Unterbrechung und der erneuten Freigabe kam dann Vettel in seinem Ferrari vom Kurs ab. Der viermalige Weltmeister aus Heppenheim konnte einen Einschlag wenigstens vermeiden und seinem Team eine Zusatzschicht bei 30 Grad ersparen. Die Reifen waren nach der Rutschpartie aber dahin, Vettel tuckerte erstmal zurück in die Box.

Im Klassement blieb dem gebürtigen Heppenheimer letztlich nur der achte Platz. Am Morgen hatte er in den ersten - unfallfreien - anderthalb Stunden zur Vorbereitung auf das Rennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL) noch den zweiten Platz belegt. Vettel war nur 0,144 Sekunden langsamer gewesen als Titelverteidiger Lewis Hamilton im Mercedes bei dessen Tagesbestzeit.

Der britische Dominator gab sich am Nachmittag mit dem vierten Rang zufrieden. Er und Bottas waren allerdings auch auf härteren Mischungen unterwegs als beispielsweise Vettels Teamkollege Charles Leclerc, der in den zweiten 90 Minuten der Schnellste war. Platz zwei ging immerhin noch an Bottas. Auf Rang drei folgte Pierre Gasly im zweiten Red Bull.

Wie aussagekräftig die Rangfolge war, blieb schwer zu beurteilen. Deutlich wurde aber, dass der kurze Kurs mit seinen zehn Kurven auf 4,318 Kilometern für Überraschungen gut ist. Zumal der heiße Asphalt die Reifen beim Rennen erst recht rannehmen wird. Schon in der Qualifikation kann der kleinste Fehler bei einer Rundenzeit von nur gut einer Minute zu viel Zeit im Kampf um die Pole an diesem Samstag (15.00 Uhr/Sky und RTL) kosten.

Topkandidat auf die Pole ist nach wie vor Hamilton. Der 34 Jahre alte Brite tritt als sechsfacher Saisonsieger in bisher acht Rennen an. Die vergangenen vier Grand Prix gewann Hamilton in Serie. Vettel, der noch nie in Österreich gewinnen konnte, setzt derweil auf die Charakteristik des malerisch gelegenen Kurses mit seinen längeren Geraden. Diese könnten ein Vorteil für den Motor im Ferrari sein.

+++ 28.06.2019: Training: Verstappen demoliert seinen Wagen beim Red-Bull-Heimspiel +++

Vorjahressieger Max Verstappen hat nach einem Fahrfehler im Training zum Formel-1-Heimspiel von Red Bull seinen Wagen demoliert. Der RB 19 krachte am Freitag im zweiten Freien Training mit dem Heck in die Reifenstapel auf dem Kurs in Spielberg.

Der Wagen musste abgeschleppt werdedn. Verstappen blieb bei dem Crash unverletzt. Per Motorroller als Beifahrer und zum Schluss zu Fuß kam der 21 Jahre alte Niederländer zurück in die Box. Die Einheit wurde für ein paar Minuten unterbrochen.

Verstappen hatte vor einem Jahr den Großen Preis von Österreich gewonnen. Nun fehlen ihm und dem Team wichtige Daten in der Vorbereitung auf das Rennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL).

+++ 28.06.2019: Hamilton startet in Spielberg mit Trainingsbestzeit vor Vettel +++

Lewis Hamilton ist mit einer Bestzeit in das Grand-Prix-Wochenende in Österreich gestartet. Der fünfmalige Formel-1-Weltmeister benötigte am Freitag beim ersten Freien Training 1:04,838 Minuten für seine schnellste Runde auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Sebastian Vettel wurde im Ferrari Zweiter. Der viermalige Champion aus Heppenheim war 0,144 Sekunden langsamer als Hamilton im Mercedes.

Dritter wurde Valtteri Bottas im zweiten Silberpfeil (+0,161). Kurz vor dem Training war am Wagen des Finnen ein Ölleck entdeckt und die sogenannte Power Unit gewechselt worden.

Auf Rang vier folgte nach den ersten anderthalb Stunden Charles Leclerc aus Monaco im zweiten Ferrari vor Max Verstappen im Red Bull. Der Niederländer hatte vor einem Jahr das Heimrennen des österreichischen Rennstalls gewonnen. Im hinteren Feld fand sich nach dem Training Nico Hülkenberg wieder, der Emmericher belegte Rang 14. An seinem Renault war kurz vor dem Ende der Frontflügel gebrochen.

Der Sieg im Rennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL) dürfte auch nur über Hamilton führen. Der Brite, der im Klassement bereits 76 Punkte Vorsprung auf Herausforderer Vettel auf Rang drei hat, gewann sechs der bisher acht Rennen und zuletzt vier nacheinander.

+++ 28.06.2019: Keine Rückkehr zu den Formel-1-Reifen von 2018 +++

Die Formel 1 wechselt nicht kurzfristig auf die Reifen der vergangenen Saison. Bei einem Treffen am Freitag vor dem Training zum Großen Preis von Österreich stimmten fünf Teams für die Rückkehr zu den Reifen aus dem Vorjahr, fünf votierten dagegen. Die Zusammenkunft im Fahrerlager von Spielberg hatte der Automobil-Weltverband veranlasst, nachdem Kritik laut geworden war.

Bis auf Mercedes kommen die meisten Teams mit den dünneren Reifen, die Exklusivhersteller für dieses Jahr produziert, nicht so gut zurecht. Die Silberpfeile sollen gegen die 2018er Gummis gestimmt haben, mit ihnen McLaren, Williams, Renault und Racing Point. Auf der anderen Seite sprachen sich Ferrari, Red Bull, Toro Rosso, Haas und Alfa Romeo für die Rückkehr zu den Reifen von 2018 aus.

+++ 27.06.2019:Piloten konstatieren: Formel 1 nicht in bester Verfassung +++

Nach der Kritik von Lewis Hamilton haben auch andere Piloten der aktuellen Formel 1 nicht das beste Zeugnis ausgestellt. Er würde nicht soweit gehen, dass der Sport in einer Krise stecke, meinte Sergio Perez am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Großen Preis von Österreich: "Aber die Leute verlieren das Interesse."

Aus Sicht des 29 Jahre alten Mexikaners vom Team Racing Point liegt das Problem an der Kluft zwischen einigen Rennställen. "Das Feld muss insgesamt enger zusammenrücken", forderte er. "Der Sport ist sicher nicht in bester Verfassung", pflichtete der 21 Jahre alte Ferrari-Pilot Charles Leclerc bei.

Vor allem die Dominanz von Mercedes bereitet vielen Sorgen. Die Silberpfeile haben seit einschließlich 2014 jeweils die Titel in der Fahrer- und der Konstrukteurswertung gewonnen. Superstar Hamilton ist mit sechs Siegen aus den ersten acht Saisonrennen auf dem besten Weg, erneut den Titel zu holen. Nach seinem Sieg zuletzt in Le Castellet hatte der 34 Jahre alte fünfmalige Champion selbst betont: "Ich sehe den Schlamassel, in dem wir stecken." Es sei aber nicht die Schuld der Fahrer.

Red-Bull-Pilot Max Verstappen wies nun aber daraufhin, dass es immer schon Phasen gegeben habe, in denen ein Team dominierte "und einen besseren Job macht als die anderen". Letztlich sei jedes Team auch bei erneuten Regeländerungen bedacht, das Beste für sich rauszuholen. "Vielleicht ist es daher besser, die Teams rauszuhalten und zu sagen, das sind jetzt die Regeln", meinte der 21-Jährige.

Ansonsten fordern die Fahrer bei einer erneuten Reform mehr Gehör. Sie würden schließlich im Auto sitzen, nicht die Ingenieure oder andere, so der Tenor.

+++ 27.06.2019: Ferrari-Pilot Leclerc: Sehr schwer, das Mercedes-Level zu erreichen +++

Charles Leclerc macht sich wenig Hoffnungen, beim Großen Preis von Österreich mit seinem Ferrari näher an Mercedes heranzukommen. "Im Moment ist es sehr schwer", sagte der 21 Jahre alte Monegasse am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Formel-1-Rennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL) auf dem Red Bull Ring.

Die beiden Mercedes mit Weltmeister und Spitzenreiter Lewis Hamilton sowie dem WM-Zweiten Valtteri Bottas seien sehr schnell, speziell im Rennen. "Es wird sehr schwer, ihr Level zu erreichen", konstatierte Leclerc. Er war am vergangenen Sonntag in Le Castellet Dritter hinter Hamilton und Bottas geworden.

Sein deutscher Teamkollege Sebastian Vettel hatte nur den fünften Platz belegt. Im WM-Klassement hat der gebürtige Heppenheimer bereits 76 Punkte Rückstand auf Hamilton. "Wir sind uns natürlich bewusst, dass die Lücke groß ist, wir geben aber nicht auf, solange es rechnerisch möglich ist", meinte Leclerc zum Abstand von Ferrari auf Mercedes mit Blick auf die Titelentscheidungen in der Fahrer- und Konstrukteurswertung.

+++ 27.06.2019: Ecclestones Reform-Ideen für spannendere Formel 1 +++

Bernie Ecclestone hat Reform-Vorschläge gemacht, um die Formel 1 wieder spannender und ausgeglichener zu machen. Der 88 Jahre Brite äußerte seine Ideen beim TV-Sender ESPN und schreckte wie schon zu seinen Zeiten als Geschäftsführer der Motorsport-Königsklasse vor ungewöhnlichen Maßnahmen nicht zurück. "Zuerst würde ich mit den Teams nicht reden. Das ist, als hätte man ein Komitee, und das brauchst du nicht, wenn du solche Entscheidungen triffst", sagte Ecclestone laut der Homepage des Senders.

Er würde neben der Fahrer- und der Konstrukteurs- eine weitere WM-Kategorie einführen: Die Team-Weltmeisterschaft. Diese würde die anderen beiden in keiner Weise beeinflussen. Die Konstrukteurs-WM sei für die Hersteller wie Mercedes oder Ferrari. Den Rennställen der Team-WM würde er ein Auto bauen. Die Motoren der Wagen müssten eine Saison halten, ein weiter soll nur als Ersatz zur Verfügung steht.

"Wenn du mit einem Team starten willst: Hier ist deine Chance. Ich geb' dir ein komplettes Auto und einen Ersatzmotor. Und ich geb' dir 30 Millionen Dollar im Jahr", sagte Ecclestone. So könne man auch den "Unsinn" mit einer Kostenbegrenzung vergessen. Es wäre auch möglich, nur ein Auto pro Team ins Rennen zu schicken.

Die Leute würden dann fragen, wie man so Ferrari schlagen könne. Auch dafür hat Ecclestone, unter dessen jahrzehntelanger Vorherrschaft auch schon Teams Phasen dominiert haben wie seit fünf Jahren Mercedes, Lösungen parat: Nachtanken, ein zweiter Reifensatz, obwohl es eigentlich nur einen geben soll. Zudem könne man die Autos der Konstrukteure ja auch ein bisschen schwerer machen. "So findet man schnell zwei Sekunden", meinte Ecclestone.

Er war Anfang 2017 als kommerzieller Chef der Formel 1 von den neuen Besitzern Liberty Media abgesetzt worden.

+++ 27.06.2019:Vettels geringe Hoffnung: In einer Woche kann man nicht viel machen +++

Sebastian Vettel macht sich keine allzu großen Hoffnungen auf eine deutliche Leistungssteigerung beim Formel-1-Rennen in Österreich wenige Tage vor seinem 32. Geburtstag. "Innerhalb von einer Woche kann man nicht viel machen", sagte der Ferrari-Pilot, nachdem er am Sonntag in Frankreich enttäuschender Fünfter geworden war. Man müsse die Zeit aber nutzen, um hoffentlich ein bisschen was zu verstehen für den Großen Preis auf dem Red Bull Ring, betonte Vettel. Immerhin könnte die Streckencharakteristik mit mehreren längeren Geraden dem Ferrari etwas entgegenkommen.

Gewinnen konnte Vettel auf dem nur rund 4,3 Kilometer langen Kurs in der Steiermark noch nie. Nach dem bisherigen Saisonverlauf deutet auch wenig daraufhin, dass es am Sonntag und damit drei Tage vor seinem Geburtstag klappt. Titelverteidiger Lewis Hamilton scheint im Mercedes nahezu unschlagbar, gewann bisher sechs der acht Rennen in diesem Jahr, zuletzt vier in Serie. Die anderen beiden Grand Prix beendete Teamkollege Valtteri Bottas auf Platz eins. Im WM-Klassement liegt der 34 Jahre alte Hamilton bereits 76 Punkte vor dem drittplatzierten Vettel.

Hinzu kommt, dass Red Bull alles daran setzen dürfte, wie vor einem Jahr beim Heimrennen vorne zu landen. 2018 sicherte sich Max Verstappen aus den Niederlanden auf dem Red Bull Ring den Sieg.

+++ 27.06.2019: Das muss man wissen zum Großen Preis von Österreich +++

Es wird erst recht heiß. Temperaturen von über 30 Grad, viel Sonne, Piloten in feuerfesten Overalls. Der Große Preis von Österreich wird zum Belastungstest der Formel-1-Stars. Auch sie schwitzen, sie sind derartige Extremverhältnisse aber gewohnt. Auf Strecken wie in Singapur selbst bei Nacht oder einst in Malaysia kommt und kam noch eine hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Was die Fahrer gleichwohl anstrengt, lässt auch die Autos nicht kalt: Kühlung ist eines der großen Themen am Rennwochenende auf dem Red Bull Ring. Und natürlich sind es auch die Reifen.

Wird Lewis Hamilton alle Herausforderungen im Mercedes am besten meistern?

Vieles deutet darauf hin. Der 34 Jahre alte Brite ist auf dem Weg, die Formel-1-Superlative neu zu definieren. Er steigert sich Jahr um Jahr, Monat um Monat. Sechs von acht Rennen gewann er bereits in dieser Saison. Selbst sein Teamkollege Valtteri Bottas, dem das gleiche Mercedes-Material zur Verfügung steht, ist chancenlos. Der fünfte Sieg in Serie ist für Hamilton mehr als machbar. Dennoch ist auch bei den Silberpfeilen Vorsicht angesagt: Dass die Mechaniker zuletzt an zwei Rennwochenenden nacheinander eine "Operation am offenen Herzen" an den Wagen unternehmen mussten, rief Teamchef Toto Wolff nachdrücklich in Erinnerung. Die Angst vor einem Ausfall macht auch vor den Silberpfeilen nicht halt.

Kann Sebastian Vettel nur eine Woche nach der Frankreich-Ernüchterung neu durchstarten?

Der Kurs mit seinen längeren Geraden kommt der Stärke des Ferrari-Motors zumindest entgegen. Die Zeit, um den bis jetzt nicht verstandenen Wagen seit dem fünften Platz von Frankreich in den Griff zu bekommen, ist mit knapp einer Woche allerdings zu kurz. Der Lernprozess der viermaligen Weltmeister im SF90 geht weiter.

Wie groß sind die Chancen von Red Bull auf dem hauseigenen Ring?

Vor einem Jahr profitierte Red Bull beim Sieg von Max Verstappen vom Ausfall der beiden Mercedes-Piloten. Auch in diesem Jahr muss schon etwas außer der Reihe passieren, damit die Roten Bullen bei ihrem Heimrennen Grund für überschäumenden Siegerjubel haben. "Aus eigener Kraft können wir es nicht gewinnen, aber es gibt Umstände wie diese unglaubliche Temperatur", meinte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko. Die Hoffnung: "Ein paar Unwägbarkeiten."

Welche besonderen Herausforderungen stellt die Hitze an Mensch und Maschine?

Fit genug, um solche körperliche Strapazen zu überstehen, sind die Piloten. Den enormen Flüssigkeitsverlust müssen aber auch sie ausgleichen. Bei den Autos droht auch die Überhitzung. Speziell bei den Bremsen, aber auch der Motor braucht Kühlung. Gut möglich, dass manche Teams improvisieren und zusätzliche Lüftungen einbauen, zumal das Rennen auf knapp 700 Metern über dem Meeresspiegel stattfindet und die Luft somit auch noch etwas dünner ist. Und dann bleibt da noch die Frage: Wie halten die Reifen die Extrembelastung aus?

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