26.08.2018, 17.20 Uhr

Deutschland-Tour 2018 - Ergebnisse: Deutschland-Tour 2018: Alle Ergebnisse und Infos zum Radsport-Event vom 23. bis 26. August 2018

Tom Dumoulin, der für das Team Sunweb fährt, wird bei der Deutschland-Tour 2018 an den Start gehen.

Tom Dumoulin, der für das Team Sunweb fährt, wird bei der Deutschland-Tour 2018 an den Start gehen. Bild: Yoricks Jansens / Belga / picture alliance / dpa

+++ 26.08.2018:Slowene Mohoric gewinnt wiederbelebte Deutschland-Tour +++

Der Slowenische Radprofi Matej Mohoric hat die wiederbelebte Deutschland-Tour gewonnen. Die vierte und letzte Etappe zum Abschluss sicherte sich am Sonntag in Stuttgart nach 207 Kilometern Nils Politt aus Köln.

+++ 25.08.2018: 4. Etappe der Deutschland Tour: Finale in Stuttgart +++

Nach vier Tagen geht am Sonntag in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart die neu aufgelegte Deutschland Tour der Radprofis zu Ende. Gestartet wird der 207,5 Kilometer lange Tagesabschnitt im südhessischen Lorsch. Chancen auf den Gesamtsieg besitzen noch der Berliner Maximilian Schachmann und Nils Politt aus Köln, die hinter dem slowenischen Gesamtführenden Matej Mohoric auf den Plätzen zwei und drei liegen.

+++ 25.08.2018: Radprofi Mohoric gewinnt dritte Etappe der Deutschland Tour +++

Radprofi Matej Mohoric hat die dritte Etappe der neu aufgelegten Deutschland Tour gewonnen. Der Slowene vom Team Bahrain-Merida konnte sich am Samstag im Schlusssprint nach anspruchsvollen 177 Kilometern von Trier nach Merzig behaupten. Fast 3.000 Höhenmeter - verteilt auf fünf Bergwertungen - waren bis ins Ziel im saarländischen Merzig zu bewältigen.

Mohoric ist auch der neue Träger des Roten Trikots. Der 23-Jährige löste Vortagessieger Maximilian Schachmann an der Spitze der Gesamtwertung ab. Die Schlussetappe führt am Sonntag über 207,5 Kilometer vom südhessischen Lorsch in die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart.

+++ 24.08.2018: 3. Etappe der Deutschland Tour: 3000 Höhenmeter bis nach Merzig +++

Nach der Königsetappe wird die Deutschland Tour der Radprofis am Samstag mit dem dritten Teilstück fortgesetzt. Über 177 Kilometer von Trier nach Merzig führt die vorletzte Etappe, sie weist wieder ein anspruchsvolles Profil auf. Die Profis um den neuen Gesamtführenden Maximilian Schachmann müssen fast 3000 Höhenmeter - verteilt auf fünf Bergwertungen - bewältigen. Die Klassikerspezialisten werden erneut Jagd auf den Tagessieg machen.

+++ 24.08.2018: Radprofi Schachmann gewinnt zweite Etappe bei Deutschland Tour +++

Der Berliner Radprofi Maximilian Schachmann hat die zweite Etappe bei der Deutschland Tour gewonnen. Nach 196 Kilometern von Bonn nach Trier setzte sich der 24-Jährige vom Team Quick-Step am Freitag knapp vor dem Slowenen Matej Mohoric durch. Mit seinem Sieg auf der Königsetappe der viertägigen Rundfahrt untermauerte Schachmann seine Ambitionen auf den Gesamtsieg. "Ich denke schon, das ist unser Ziel, das nach Hause zu bringen", sagte er anschließend in der ARD. Im Finale der Etappe bezwang Schachmann unter anderen den Niederländer Tom Dumoulin, den Zweiten der Tour de France.

+++ 23.08.2018: Ackermann zu früh im Wind - Kittel und Greipel ohne Chance in Bonn +++

Wenige Minuten nach der verpassten Chance konnte Pascal Ackermann schon wieder lachen und suchte keine Ausreden. "Alvaro hat es heute einfach richtig gemacht und kam mit der schnelleren Geschwindigkeit von hinten. Deswegen hat er auch verdient gewonnen - das muss man einfach so ehrlich zugeben", konstatierte der 24 Jahre alte Radprofi vom Bora-hansgrohe-Rennstall am Donnerstag nach der ersten Etappe der neu aufgelegten Deutschland Tour.

Nach 157 Kilometern vom Deutschen Eck in Koblenz nach Bonn musste sich Ackermann nach Zielfoto-Entscheid dem Kolumbianer Alvaro Hodeg vom Quick-Step-Team geschlagen geben. "Ich bin bei 250 Meter in den Wind und es war vielleicht ein wenig zu früh. Es ist halt eine Sekundenentscheidung und vielleicht habe ich heute auch etwas die Nerven verloren, weil ich es nach meinem Sturz in Hamburg allen zeigen wollte", sagte Ackermann. Am Sonntag war der deutsche Straßenmeister bei den Cyclassics in aussichtsreicher Position zwei Kilometer vor dem Ziel zu Fall gekommen und hatte in der Hansestadt womöglich den Sieg vergeben.

"Natürlich ist es ärgerlich. Aber er ist ein junger Kerl und es ist ja auch ein Lernprozess", sagte Bora-hansgrohes Sportlicher Leiter Jens Zemke und ergänzte: "Wir werden das jetzt in Ruhe analysieren und angucken." Auch Ackermann selber richtete den Blick bereits auf die zweite Etappe, die am Freitag über 196 Kilometer auf Klassikerterrain von Bonn nach Trier führt. "Ich bin trotz allem sehr selbstbewusst. Morgen geht es weiter und die nächsten Etappen werden sicherlich sehr interessant, weil es keine reinen Sprintankünfte sind", meinte der Blondschopf, der in dieser Saison bereits sechs Siege bei anspruchsvollen Rennen einfahren konnte.

Marcel Kittel bei der Deutschland-Tour 2018 mies gelaunt und angeschlagen

Von solchen Sorgen kann Marcel Kittel derzeit wohl nur träumen. Der Katusha-Alpecin-Profi rollte nach der Zieldurchfahrt zu seinen Begleitfahrzeugen und verschwand wortlos und sichtlich angefressen im Mannschaftsbus. Rund 30 Kilometer vor dem Ziel hatte der 30-jährige Arnstädter seiner Teamleitung signalisiert, dass er sich nicht gut fühle. Daraufhin wurde kurzerhand Teamkollege Rick Zabel vom Sportlichen Leiter Torsten Schmidt als Kapitän für das Finale der Auftaktetappe festgelegt. Als Neunter sprintete der Sohn von Sprinterlegende Erik Zabel immerhin noch in die Top-10. Ebenfalls kommentarlos auf den Weg ins Hotel machte sich André Greipel, der sich mit dem sechsten Platz zufrieden geben musste.

Auch Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas sich immer wieder als Lokomotive vor seine Sky-Teamkollegen. Rund zwölf Kilometer vor dem Ziel lancierte der Waliser eine Attacke für seinen Teamkollegen Luke Rowe, die allerdings nicht von Erfolg gekrönt war. Fast unerkannt und seelenruhig rollte Thomas anschließend entlang des Rheins Richtung Teamhotel.

+++ 23.08.2018:Ex-Teamkollege Aldag über Ullrich-Schicksal: "Wünsche ich niemanden" +++

Ex-Radprofi Rolf Aldag hat den Alkohol- und Drogenabsturz seines ehemaligen Teamkollegen Jan Ullrich mit großem Bedauern aufgenommen. "Natürlich berührt das einen. Jedes persönliche Schicksal, wenn es irgendwann bekannt wird, berührt einen", sagte Aldag am Donnerstag bei der Deutschland Tour in Bonn.

Aldag fuhr lange Zeit mit Ullrich beim Team Telekom (später T-Mobile) und war auch 1997 beim Tour-Sieg Ullrichs als Teamgefährte dabei. "Wir sind viele Jahre zusammen gefahren und haben großartige Zeiten zusammen erlebt. Das würde ich niemandem meiner ehemaligen Teamkollegen, Konkurrenten oder irgendjemand anderem wünschen", ergänzte der 49-jährige Westfale, der heute als Sportlicher Leiter beim südafrikanischen Team Dimension Data tätig ist.

Ein spezifisches Phänomen des Radsports sieht Aldag jedoch nicht. "Damals mit Marco Pantani war es ja auch sehr dramatisch, ebenso mit Frank Vandenbroucke. Aber es gibt ja auch ähnliche Fälle von Sportlern aus anderen Sportarten."

Der Italiener Pantani, der im Jahr 1998 sowohl den Giro d'Italia als auch die Tour de France gewann, starb im Jahr 2004 im Alter 34 Jahren an einer Überdosis Kokain. Ebenfalls mit 34 erlag der Belgier Vandenbroucke den Folgen einer Lungenembolie. Auch bei ihm wurde bei der Autopsie jahrelanger Drogenkonsum nachgewiesen.

+++ 22.08.2018: Kittel ohne Druck, aber mit "Vorspannung" in die Deutschland Tour +++

Radprofi Marcel Kittel will sich beim Comeback der Deutschland Tour trotz einer bis dato eher bescheidenen Saison nicht unnötig unter Druck setzten. "Ich möchte mir eigentlich gar keinen Druck aufbauen - das mache ich auch nicht", sagte der 30 Jahre alte Katusha-Alpecin-Profi am Mittwoch am Rande der Teamvorstellung am Deutschen Eck in Koblenz und ergänzte: "Aber wenn es morgen ins Rennen geht bin ich auch zu sehr Sprinter. Da kann ich auch nicht sagen, das geht mich nichts an. Deswegen gehe ich mit einer guten Vorspannung in die Etappe."

Kittel konnte in diesem Jahr erst zwei Saisonsiege einfahren und ging bei der Tour de France erstmals seit drei Jahren leer aus. Dafür musste er teilweise heftige Kritik von der sportlichen Leitung seines Katusha-Alpecin-Rennstalls einstecken. Dies möchte er bei der eigenen Landesrundfahrt nun besser machen. "Natürlich möchte ich bei der Deutschland Tour auch eine Etappe gewinnen. Auch wenn es schwer wird", erklärte Kittel.

+++ 22.08.2018: Erweiterter BDR-WM-Kader mit angeschlagenem Martin +++

Der deutsche Ex-Meister Emanuel Buchmann, Newcomer Maximilian Schachmann und der noch angeschlagene Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin stehen an der Spitze des erweiterten BDR-Kaders für die Straßen-WM vom 23. bis 30. September in Innsbruck. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) nominierte zunächst zwölf Fahrer. Im Straßenrennen am Finaltag dürfen für den BDR sechs Fahrer starten, im Zeitfahren zwei.

Der Weltmeisterschafts-Kurs in Tirol gilt als sehr bergig und anspruchsvoll. So kam eine Nominierung der deutschen Topsprinter Marcel Kittel, André Greipel, Pascal Ackermann oder Tour-Etappensieger John Degenkolb nicht in Frage.

Hinter dem Leistungsvermögen des in der Tour de France schwer gestürzten Martin steht noch ein Fragezeichen. Der 33 Jahre alte Wahlschweizer kuriert weiter seinen Wirbelbruch im Rücken aus und wird bei der am Donnerstag startenden Deutschland-Tour nicht dabei sein.

+++ 20.08.2018: Tour-Zweiter Dumoulin startet bei Deutschland Tour +++

Nach Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas hat auch der zweitplatzierte Tom Dumoulin seine Teilnahme an der Deutschland Tour angekündigt. Dies teilten die Organisatoren am Montag mit. "Für uns als deutsches Team ist es ein sehr wichtiges Rennen", sagte der 27 Jahre alte Niederländer vom Rennstall Sunweb. "Wir haben viel Energie in die Entwicklung des Radsports in Deutschland investiert und die Rückkehr der Deutschland Tour in den Rennkalender trägt dazu bei."

Auch der Waliser Thomas will bei der Deutschland Tour an den Start gehen. Der Profi vom britischen Team Sky hatte diesen Sommer erstmals in seiner Karriere die Tour de France gewonnen und damit seinen Rennstall-Kollegen Christopher Froome abgelöst. Ebenso ist der Franzose Romain Bardet, Tour-Zweiter von 2016 und Dritter 2017, bei der Rundfahrt mit dabei.

Auch lesenswert: Viviani gewinnt erneut Hamburger Cyclassics - Degenkolb wird Vierter.

Bis Mittwochnachmittag haben die Teams die Möglichkeit, an ihrer Besetzung noch Änderungen vorzunehmen. Zahlreiche deutsche WorldTour-Fahrer, darunter der nationale Meister Pascal Ackermann, die Top-Sprinter Marcel Kittel und André Greipel sowie Froomes Teamkollege Christian Knees sind bereits angekündigt. Die Deutschland Tour startet nach zehnjähriger Pause am kommenden Donnerstag in Koblenz und führt bis nach Stuttgart.

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loc/kns/news.de/dpa
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