07.02.2017, 16.30 Uhr

DFB-Pokal Achtelfinale 2017 Ergebnisse: Letzte Chance im Pokal! Bundesliga-Quartett hofft auf Viertelfinale

Kölns Torschütze Anthony Modeste jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 gegen den VfL Wolfsburg am 19. Spieltag am 4. Februar.

Kölns Torschütze Anthony Modeste jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 gegen den VfL Wolfsburg am 19. Spieltag am 4. Februar. Bild: Marius Becker/dpa

Von Ulli Brünger

"Der Pokal ist der schnellste Weg nach Europa", betonte Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes vor der Partie beim formstarken Zweitligisten SV Sandhausen am Mittwoch. Das sieht auch Max Meyer so, der zuletzt angeschlagen war und beim beachtlichen 1:1 in München am Samstag fehlte. In Sandhausen dürfte der 21 Jahre alte Offensivspieler wieder zur Elf von Trainer Markus Weinzierl gehören. Das Ziel hat Meyer klar formuliert, auch wenn er vor den Augen von DFB-Chef Reinhard Grindel, der sich im Hardtwaldstadion angesagt hat, mit einer "kniffligen Aufgabe" rechnet: "Unser Anspruch ist, eine Runde weiterzukommen. Da gibt es auch kein Wenn und Aber."

FCB Bayern München gegen VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund und Hertha BSC

Gleich drei interessante Bundesliga-Duelle gibt es in der 3. Pokalrunde: Rekordsieger Bayern München (18 Titel) empfängt am Dienstag (20.45 Uhr) die Wolfsburger, die 2015 den Pott erstmals gewannen. Die Partie ist wie die nicht minder brisante Begegnung zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC (Mittwoch, 20.45 Uhr) im frei empfangbaren TV zu sehen. Das dritte Erstliga-Duell steigt Dienstag (18.30 Uhr) im Volksparkstadion zwischen dem HSV und dem 1. FC Köln. Der bis dato letzte Pokal-Triumph der beiden Traditionsclubs liegt schon Jahrzehnte zurück. Die Hanseaten holten den Cup zuletzt 1987, Köln 1983. Trainer Peter Stöger würde mit dem FC gern an die früheren Pokal-Erfolge anknüpfen und ist voller Vorfreude: "Wir haben mit dem Spiel gegen den HSV eine schöne Aufgabe vor uns."

Als wahre Pokalschrecks erwiesen in dieser Saison der Südwest-Regionalligist Walldorf und der Drittligist aus Lotte. Sowohl Walldorfs Trainer Kenan Kocak als auch SF-Coach Ismail Atalan sind in der Türkei geboren und haben sich als Trainer-Novizen von der Kreisliga akribisch nach oben gearbeitet. Nach Siegen in den ersten beiden Runden gegen den VfL Bochum und Darmstadt 98 (Walldorf) sowie Werder Bremen und Bayer Leverkusen (Lotte) wollen die Underdogs weiter für Furore sorgen. Die Viertelfinal-Chancen sind nicht einmal schlecht. Schließlich empfängt Walldorf in Arminia Bielefeld ebenso einen abstiegsgefährdeten Zweitligisten wie Lotte. Der kleine Club aus der Nähe von Osnabrück hat den taumelnden 1860 München zu Gast.

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