24.09.2015, 12.19 Uhr

Sebastian Vettel: Ferrari-Star ganz privat: Das sind die geheimen Leidenschaften des Rennfahrers

Sebastian Vettel ist bei Ferrari endlich angekommen.

Sebastian Vettel ist bei Ferrari endlich angekommen. Bild: Diego Azubel/dpa

Sebastian Vettel hat das Nachtrennen von Singapur ohne Probleme gewonnen und damit die Ferrari-Fans begeistert. Doch die bedingungslose Liebe der Tifosi war Vettel wohl noch nicht genug. Deshalb brachte er seinen Anhängern ein Ständchen - auf italienisch. Und machte dabei eine erstaunlich gute Figur. Der 28-Jährige sang seine Version des 80er-Jahre-Kulthits "L'Italiano" von Toto Cutugno. Das Lied gehört zu den beliebtesten Pop-Songs Italiens.

Vettel singt - auf Italienisch und Finnisch

Vettel ersetzte dabei den Text mit eigenen Strophen, die eines viermaligen Formel-1-Weltmeisters würdig sind: "Lasst mich fahren, weil ich nicht langsam bin. Lasst mich ein schönes Rennen liefern". Bei den Tifosi wurde Vettels Lied sofort ein Hit. Singen scheint eine von Vettels großen Leidenschaften zu sein. Auch auf Finnisch stimmte er schon einmal ein kleines Liedchen an.

Sebastian Vettel privat: Der Retro-Fan bastelt gern an alten Motorrädern

Überhaupt scheint Vettel nach seinem Wechsel zu Ferrari wieder richtig gute Laune zu haben. Ob es damit zu tun hat, dass es sein Kindheitstraum war, einmal für Ferrari zu fahren. Privat ist Vettel eher zugeknöpft. "Sky Sport F1" hat nun allerdings doch ein paar private Eindrücke in das Leben des Piloten erhaschen können. So liebt der Hesse zum Beispiel alte Motorräder und bastelt gern an ihnen herum: "Wenn man sich so ein Motorrad anschaut, kann man viel vom Motor und an der Technologie dahinter sehen, und wie es funktioniert. Es ist zudem sehr einfach gehalten. So kann man es auch selbst reparieren, wenn es mal kaputt geht."

Was macht Sebastian Vettel nach der Karriere als Formel-1-Pilot?

Auch ein alter Ferrari würde Vettel reizen. Da hätte er auch schon was im Auge: einen Ferrari 1962 250 GTO. Der Verkaufspreis für eine solche Karosse liegt allerdings bei 38 Millionen Euro. Weltweit gibt es nur noch 36 Stück. Aber dem gut verdienenden Vettel ist das dann doch ein bisschen zu teuer. "Es ist ein schönes Auto, aber es kostet vielleicht etwas zu viel. Wenn es 35 Millionen kosten würde, würde ich es sofort tun", scherzt er. Im Allgemeinen mag er alte Dinge. Facebook und Co. sind nichts für ihn. Die Technik alter Fahrzeuge findet er faszinierend, weil man da noch hinter die Kulissen sehen kann. Man sieht einfach, wie alles funktioniert.

Aufgrund seiner Begeisterung für Technik könnte er sich auch vorstellen, eines Tages eine Uni zu besuchen und zu studieren. Dann am liebsten Maschinenbau. Wenn er mit den Rennen aufhört, würde er aber auch erstmal um die Welt reisen.

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gea/sam/news.de
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