26.08.2016, 15.24 Uhr

Auswärtiges Amt: Aktuelle Reisewarnung für die Türkei - Das müssen Sie jetzt wissen

Politische Spannungen und Terror-Anschläge: Türkei-Reisende müssen im Urlaub vorsichtig sein. (Symbolbild)

Politische Spannungen und Terror-Anschläge: Türkei-Reisende müssen im Urlaub vorsichtig sein. (Symbolbild) Bild: dpa

Wieder hat eine Explosion die Türkei erschüttert. Im türkischen Cizre sind am Freitag, 28. August, elf Polizisten getötet und 78 Menschen verletzt worden, als eine Autobombe vor der Polizeistation detonierte. Bei der Explosion könnte es sich erneut um einen Terroranschlag handeln.

Türkei-Urlaub nach Terror-Anschlag nach wie vor nicht sicher

Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim hatte bereits die kurdische Arbeiter-Partei PKK dafür verantwortlich gemacht, die im Land verboten ist, wie "Spiegel-Online" berichtet. Im August hatte die PKK bereits mehrere Anschläge verübt, zuletzt erst am Dienstag, 24. August, auf einen Fahrzeugkonvoi in Bingöl.

Für Urlauber, die in die Türkei reisen, ist deshalb weiterhin größte Vorsicht geboten, wie das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite aktuell informiert. Nach dem Putschversuch am 15. Juli hatte die türkische Regierung nur wenige Tage später am 20. Juli den Notstand ausgerufen, der drei Monate dauert und noch immer gültig ist. Im gesamten Land ist die Gefahr für politische Spannungen und terroristische Anschläge nach wie vor erhöht.

Auswärtiges Amt aktualisiert Reisewarnung und Sicherheitshinweise für Türkei

Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden daher dringend, "sich besonders umsichtig zu verhalten" und mit ihrem Reiseveranstalter in engem Kontakt zu bleiben. Darüber hinaus sei es wichtig, "immer ein gültiges Ausweisdokument mit sich zu führen" und die Berichterstattung in den Medien im Blick zu behalten beziehungsweise sich regelmäßig über die Sicherheitshinweise auf der Internetseite des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de) selbst zu informieren. Außerdem sind die türkischen Grenzgebiete zum Irak und zu Syrien weiterhin dringend zu meiden.

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kad/sam/news.de
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