24.03.2015, 12.49 Uhr

Griechenland, Italien, Florida: Gefährliche Hai-Attacken: Diese Urlaubsgebiete sind gefährdet

Hai-Angriffe auf den Menschen nahmen in den letzten Jahren stetig ab.

Hai-Angriffe auf den Menschen nahmen in den letzten Jahren stetig ab. Bild: dpa

Ein 53-jähriger Mann kam bei einer Hai-Attacke in Ägypten ums Leben. Der Urlauber hatte keine Chance, nachdem das Tier ihm beim Schwimmen brutal den Fuß abbiss. Wo die Gefahr ebenfalls lauert und welche Strände und Regionen am meisten gefährdet sind, das erfahren Sie hier.

Hai-Attacken in Europa - Urlaubsregionen Griechenland, Italien und Kroatien betroffen

Nach einer Erhebung des Florida Museums of Natural History kam es in Europa im Zeitraum von 1847-2014 zu insgesamt 52 Hai-Attacken. Allein 14 davon wurden im Raum Griechenland verzeichnet. Italien liegt nur knapp dahinter mit insgesamt 13 Angriffe eines Hais auf den Menschen. Die letzte Hai-Attacke im europäischen Raum fand im Jahre 1974 statt. Die Übergriffe sind also in den letzten Jahren stetig weniger geworden.

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Haiangriffe im asiatischen Raum: 127 Hai-Attacken auf Menschen

Der letzte tödliche Hai-Angriff in Asien war im Jahre 2000. In Thailand kam ein Mensch bei einem Übergriff ums Leben. Insgesamt sind es 127 Attacken der Haie im Zeitraum von 1580 bis 2011 verzeichnet worden. Die meisten Attacken gegenüber dem Menschen fanden im Iran statt (insgesamt 23).

Vorsicht! 326 Hai-Angriffe in Afrika - Diese Urlaubsgebiete sind gefährdet

Sehr viele Haiangriffe ereignen sich im afrikanischem Raum. Der gefürchtete weiße Hai weilt dort vornehmlich in der sogenannten Haigasse. Sie ist ein schmaler Durchgang zwischen zwei Inseln vor der Küste von Gansbaai östlich von Kapstadt. Allein in Südafrika gab es 234 Hai-Angriffe im Zeitraum von 1828 bis 2013. 52 Übergriffe davon endeten tödlich.

In den Urlaubsgebieten Ägypten (17 Hai-Angriffe), Tunesien (2 Hai-Angriffe) und vor den Kanarischen Inseln (3 Übergriffe) endeten vier davon für den Menschen tödlich. Doch die Gefahr für den Menschen, beim Baden von einem Hai angegriffen zu werden, ist in den letzten Jahren gesunken.

Weltweit starben im Jahr 2014 zehn Menschen durch Haie

Die Gefahr eines tödlichen Hai-Angriffes ist für Menschen äußerst gering. 2014 wurden laut der Datenbank International Shark Attack File weltweit 118 unprovozierte Attacken auf Schwimmer oder Surfer registriert. 10 davon endeten tödlich, in 87 Fällen wurden Menschen verletzt. In Australien gab es 2014 bei 29 Angriffen 18 Verletzte und 6 Tote, in den USA bei 64 Attacken 53 Verletzte und keinen Toten.

Umgekehrt landen nach Angaben der Umweltstiftung WWF jährlich bis zu 100 Millionen Haie als Speisefisch oder Beifang in Netzen. Das Fleisch des Dornhais wird zu Schillerlocken, Flossen landen in Suppen, aus Hai-Leber wird Lebertran. Diverse Arten der Raubfische sind vom Aussterben bedroht.

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ife/sam/dpa/news.de
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