14.11.2020, 21.00 Uhr

Anya Taylor-Joy und Emma Corrin: Düstere Newcomer! DIESE Netflix-Beautys müssen Sie sich merken

Anya Taylor-Joy brilliert in dem Netflix-Hit

Anya Taylor-Joy brilliert in dem Netflix-Hit "Queen's Gambit". Bild: picture alliance/Ian West/PA Wire/dpa

Von news.de-Redakteurin Sabrina Böhme

Netflix hat vielen jungen Stars den Weg für eine große Karriere geebnet. Wir erinnern uns nur an Milly Bobby Brown, die mit "Stranger Things" in die A-Liga in Hollywood aufstieg. Jetzt dürften ihr zwei talentierte Schauspielerinnen folgen: Anya Taylor-Joy und Emma Corrin. Beide brillieren gerade auf dem Streamingdienst. Wer sind die Damen? Wir stellen Ihnen die Newcomerinnen einmal näher vor.

Anya Taylor-Joy vom Newcomer zur Charakterdarstellerin

Eigentlich ist Anya Taylor-Joy kein Newcomer mehr. Sie hat ihr Talent bereits in zahlreichen Serien und Filmen unter Beweis gestellt. Regisseure lieben sie für ihr rohes Talent und ihr ausdrucksstarkes Spiel. Für Regisseur M. Night Shyamalan ist sie wie ein "freigelegter, roher Nerv". Für ihn schlüpfte sie in die Rolle der Casey Cooke in "Split" und "Glass". Dass sie besonders tief in eine Figur eintauchen kann, bewies sie in der Serie "Peaky Blinders" und als "Emma" in der gleichnamigen Buchverfilmung von Jane Austen.

Anya Taylor-Joy überzeugt als Beth Harmon in Netflix-Miniserie "Queen's Gambit"

Gerade zieht sie den Zuschauer immer tiefer in die Seele von Beth Harmon hinein. In der "Netflix"-Miniserie "Queen's Gambit" (auf Deutsch: "Damengambit") verfällt Anyas Figur in einen tiefen Sog aus Sucht und Spielleidenschaft. Für die 1,69 Meter große Anya war der Dreh eine emotionale Herausforderung: "In der Sekunde, als ich ans Set trat, wurde mir klar 'Okay, hier gibt es keine Trennung. Ich muss einfach aufkreuzen und atmen und am Leben sein, weil ich diese Person so intensiv fühlen kann.' Am Ende weinte ich mir die Augen aus, aber ich war gleichzeitig bereit, wenn das Sinn macht." Die Serie hat Kritiker weltweit überzeugt. Das dürfte nicht zuletzt an Anya liegen. 

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Anya Taylor-Joy privat: Sie wollte schon immer schauspielern

Dass sie einmal ihren Traum leben darf, verdankt sie einer großen Portion Glück. Die am 16. April 1996 in Miami, Florida geborene Halb-Argentinierin zog mit ihrer Familie mit sechs Jahren nach London - ohne Englisch zu sprechen. Das lernte sie schnell. Auch ihr Weg nach Hollywood eröffnete sich ihr bereits 12 Jahre später. Mit 16 Jahren wurde sie im Kaufhaus Harrods von einem Modelagenten angesprochen. Sie modelte einige Jahre, aber die Schauspielleidenschaft blieb. Also zog sie nach New York und feierte 2015 in dem Horrorfilm "The Witch" ihren ersten Erfolg. In diesem Jahr begeisterte sie als Mutantin in "X-Men New Mutants". Ihr harter Kampf in Hollywood hat sie geformt, sagte sie in einem Interview mit "Marie Claire". "Es war nicht alles ein reibungsloses Dahingleiten, aber die unbequemen oder schmerzlichen Erfahrungen, die ich gemacht habe, haben mich zu jemandem gemacht, der anfängt, seinen eigenen Wert zu verstehen". Obwohl sie als schwierige Person gilt, spornt sie das nur noch mehr an. Wir sind gespannt, auf ihre nächsten Schritte.

Emma Corrin privat: Ihr Weg ins TV

Genauso brillant und schön ist auch Emma Corrin. Die im Dezember 1995 in Royal Tunbridge Wells in Kent geborene Tochter einer Logopädin und eines Geschäftsmannes wusste schon früh - ich gehöre auf die Bühne. Während ihrer Zeit auf einer Privatschule gab sie sich ganz dem Theater hin und das blieb auch nach ihrem Schulabschluss so. So spielte sie auch in Japan. Schließlich bekam sie erste Angebote für TV-Serien wie "Misbehaviour" und für ihre bislang größte Rolle, die von Prinzessin Diana in "The Crown". Diese Rolle verlangte ihr einiges ab. Vor allem die Bulimie-Szenen.

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Emma Corrin wollte Prinzessin Dianas Bulimie in "The Crown" zeigen

Die wollte sie auch ungeschönt in der Royals-Serie zeigen. "Ich hatte das Gefühl, dass wir Bulimie, wenn wir versuchen, sie ehrlich darzustellen, auch tatsächlich zeigen müssen - sonst erweist man jedem, der das durchgemacht hat, einen schlechten Dienst", erklärt sie im Interview mit "radio Times". "Ich glaube nicht, dass wir vor diesen Gesprächen zurückschrecken sollten. Diana sprach sehr offen über ihre Erfahrung mit Bulimie, und ich bewundere das sehr", erzählt die Schauspielerin weiter. Einige Zuschauer dürften Sie aus dem "Gotham "Prequel" "Pennyworth" kennen. 

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So entspannt sich Emma Corrin nach Drehschluss

Wie entspannt sich Emma Corrin eigentlich nach Drehschluss? Mit einem Vibrator, wie sie in einem Videointerview mit "Vogue" verriet: "Er sieht wie ein Lippenstift oder ein Mascara aus". Er ist toll, wenn du gestresst bist und dich mal entspannen musst." Ihr Sexspielzeug hat sie immer in ihrer Handtasche neben Teebeuteln, Cremes und einem Notizbuch.

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bos/sig/news.de