05.11.2020, 08.18 Uhr

Meghan Markle bei US-Wahl in Royal-News: Verstoß gegen Regeln! DAS hat sich Herzogin Meghan erlaubt

Herzogin Meghan bei einem Auftritt in London

Herzogin Meghan bei einem Auftritt in London Bild: ALPR/AdMedia/ImageCollect/spot on news

Bei den Royals gibt es eine Reihe von Gepflogenheiten, die seit Jahrhunderten Bestand haben und auch heute noch gepflegt werden. Vor dem Monarchen wird geknickst, adelige Damen müssen gewisse Styling-Gesetze einhalten - und Äußerungen zum politischen Tagesgeschehen sind strengstens verboten. Im Königshaus wird politische Neutralität groß geschrieben - jedenfalls bei denen, die Wert auf Traditionen legen.

Meghan Markle bricht royales Protokoll und stimmt bei US-Präsidentschaftswahl ab

Meghan Markle, die seit einigen Monaten mit Prinz Harry und ihrem Sohn Archie nach der Megxit-Flucht aus den royalen Reihen wieder in ihrer Heimat Kalifornien lebt, scheint das königliche Protokoll inzwischen komplett schnuppe zu sein. Anlässlich der Präsidentschaftswahl in den USA soll auch die Herzogin von Sussex ihre Stimme abgegeben haben - und das schon vorzeitig per Briefwahl. Das behauptet zumindest die "New York Post" unter Berufung auf eine nicht näher genannte Quelle.

Heftige Kritik an Meghan Markle und Prinz Harry nach politischem Engagement

Herzogin Meghan und Prinz Harry hatten zuvor bereits dazu aufgerufen, an der US-Wahl teilzunehmen. Dafür mussten sie viel Kritik einstecken - in der königlichen Familie gibt es eine lange Tradition, nach der die Royals politisch neutral bleiben müssen. Davon lässt sich Meghan, die aus Los Angeles stammt, offenbar nicht abhalten. Sie hätte an der US-Wahl teilgenommen, auch wenn sie und Harry noch in Großbritannien gelebt hätten, ist sich der Insider sicher: "Sie hätte es nicht verpasst, bei dieser Wahl abzustimmen, egal wo sie lebt."

Meghan Markle pfeift aufs Protokoll - Ist Queen Elizabeth II. verärgert?

Prinz Harry, der im Frühjahr mit seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn Archie (1) nach Kalifornien umgezogen ist, ist zwar nicht wahlberechtigt, genau wie Herzogin Meghan soll er Medienberichten zufolge aber ein großes Interesse an den Ereignissen haben. Obwohl die beiden als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie zurückgetreten sind, wäre Meghan wohl die erste Person mit so engen Verbindungen zum britischen Königshaus, die ihre Stimme bei einer Wahl abgegeben hat.

Grenze überschritten! Hier platzt den britischen Royals der Kragen

Und die Royals sind darüber womöglich wenig erfreut. Im Königshaus soll man der "Sun" zufolge besorgt darüber sein, dass Harry eine Grenze überschritten habe, als er sich zur US-Politik äußerte. Ende September hatten Prinz Harry und Herzogin Meghan einen TV-Auftritt genutzt, um für die Wählerregistrierung zur US-Wahl zu werben. Meghan erklärte dabei: "Alle vier Jahre wird uns gesagt: 'Dies ist die wichtigste Wahl unseres Lebens. Aber diese ist es wirklich. Wenn wir wählen, werden unsere Werte in die Tat umgesetzt und unsere Stimmen gehört."

Prinz Harry macht sich nach dem Megxit für Netiquette stark

Ihr Ehemann nutzte die Gelegenheit, um gegen Hass im Netz zu appellieren: "Da wir uns dem November nähern, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir Hassreden, Fehlinformationen und Online-Negativität ablehnen. Was wir konsumieren [...] hat eine reale Auswirkung auf uns alle." Das britische Königshaus bezeichnete Harrys Kommentare zur US-Wahl anschließend als seine "persönlichen" Ansichten, wie die "Daily Mail" berichtete. Demnach wollte der Buckingham Palast dazu "keinen Kommentar" abgeben: "Der Herzog ist kein arbeitendes Mitglied der königlichen Familie, und alle Kommentare, die er macht, werden in persönlicher Eigenschaft abgegeben."

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loc/news.de/spot on news
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