16.10.2020, 11.49 Uhr

Coronakrise: Peter Maffay: Deutliche Worte in Richtung Wendler und Xavier Naidoo

Peter Maffay vor wenigen Tagen bei einem Auftritt auf der Waldbühne in Berlin.

Peter Maffay vor wenigen Tagen bei einem Auftritt auf der Waldbühne in Berlin. Bild: imago images/POP-EYE/spot on news

Sänger Peter Maffay (71, "Jetzt!") hat seine Kollegen Xavier Naidoo (49) und Michael Wendler (48) scharf kritisiert. Im "Die Wochentester"-Podcast des "Kölner Stadt-Anzeiger" sagte Maffay im Gespräch mit Politker Wolfgang Bosbach (68, CDU) und TV-Koch Christian Rach (63): "Wer Corona leugnet, schadet nicht nur sich selbst, sondern auch der Gesellschaft."

Hier gibt es das Album "Peter Maffay und..."

Er selbst würde "denen überhaupt nichts sagen", halte aber die "Negierung eines bestehenden Problems für völlig falsch". "Corona ist ein Umstand, den man akzeptieren muss, weil er einfach da ist", so Maffay weiter. Dies nicht zu sehen, halte er für extrem gefährlich. Mit solchen Leuten zu diskutieren und zu argumentieren, würde aber nichts bringen.

Große Sorge macht ihm vor allem die Lage der Künstlerriege. Diese würde sich seit einem halben Jahr de facto in einem Lockdown befinden. "Im Augenblick stehen viele - Dienstleister genauso wie Künstler - mit dem Rücken an der Wand", so Maffay. Es gäbe bereits Existenzen, die zusammengebrochen seien. Er vermisse die Anstrengung der Politik, diesen Leuten zu Hilfe zu kommen.

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