03.07.2020, 11.29 Uhr

Meghan Markle: Schwanger und schutzlos! Vor Gericht kommt jetzt alles raus

Herzogin Meghan zieht vor Gericht

Herzogin Meghan zieht vor Gericht Bild: ALPR/AdMedia/ImageCollect/spot on news

Bevor Meghan Markle zur Ehefrau von Prinz Harry und zur Herzogin von Sussex wurde, war die US-amerikanische Schauspielerin bekannt dafür, ihre Meinung deutlich zu vertreten und sich für Frauenrechte und Feminismus stark zu machen. Als vollwertiges Mitglied der britischen Königsfamilie gab Prinz Harrys Liebste diese Rechte praktisch mit dem Ja-Wort bei der Hochzeit ab - ein Umstand, der Meghan Markle offenbar schwer zu schaffen machte.

Meghan Markle rechnet ab - und zerrt britische Klatschpresse vor Gericht

Jetzt, da Meghan Markle und Prinz Harry nach der Trennung von den Royals in den USA ein neues Leben begonnen haben, scheint für Herzogin Meghan die Zeit gekommen, die Traumata ihrer kurzen, aber heftigen Zeit als Vollzeit-Royal aufzuarbeiten. Allerdings geschieht das nicht im stillen Kämmerlein, sondern vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Aktuell ist Herzogin Meghan dabei, den britischen Medienverlag Associated Newspapers vor Gericht zu zerren.

Meghan Markle schwanger und schutzlos! Herzogin von Sussex wurde der Mund verboten

Im Rahmen dieses Prozesses muss Herzogin Meghan nun damit rechnen, dass gewisse Details aus den Gerichtsunterlagen ans Licht der Öffentlichkeit gelangen. Genau das passierte jetzt: Wie unter anderem die britische BBC unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtet, habe sich Herzogin Meghan von den Royals im Stich gelassen gefühlt, als sie mit ihrem ersten Kind Archie schwanger war. Den Dokumenten zufolge soll es ihr "verboten" worden sein, sich gegen Medienberichte zu verteidigen, während sie schwanger war, heißt es in dem Bericht weiter.

Die Unterlagen seien Bestandteil von Meghan Markles Klage gegen den Herausgeber der "Mail on Sunday" und "Mail Online", so der britische Nachrichtensender weiter. Die beiden Blätter hatten Auszüge eines Briefes veröffentlicht, den Prinz Harrys Frau 2018 an ihren Vater geschickt hatte. Die Herzogin klagt unter anderem wegen Urheberrechtsverletzung. Associated Newspapers bestreitet alle Vorwürfe.

Freunde vor Gericht! Meghan Markle nennt Quellen von Insider-Interviews

Die Gerichtsdokumente enthalten laut "BBC" Antworten auf Fragen von Associated Newspapers zur Klage der Herzogin von Sussex, die mit Prinz Harry und dem gemeinsamen Sohn Archie (1) im Frühjahr nach Kalifornien gezogen ist. In den Papieren geht es offenbar auch um ein Interview, das fünf von Meghans Freundinnen im Februar 2019 einem US-Magazin gaben: Meghan Markle sei Mittelpunkt "einer großen Anzahl falscher und schädlicher Artikel der britischen Boulevardmedien" geworden. Das habe eine "enorme emotionale Belastung" dargestellt und "ihrer mentalen Gesundheit" geschadet. Um welche Freunde es sich konkret handelt, wurde nicht offenbart.

Weiter zitiert der Nachrichtensender aus den Dokumenten: "Da ihre Freundinnen sie noch nie in diesem Zustand gesehen hatten, waren sie zu Recht um ihr Wohlergehen besorgt, insbesondere weil sie schwanger war, von der Institution nicht geschützt wurde und sich nicht verteidigen durfte."

Steuergelder verschwendet? Meghan Markle setzt sich gegen Vorwürfe zur Wehr

Außerdem soll Meghans Anwaltsteam dem Bericht zufolge auch anführen, dass die Sicherheitskosten ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018, die von öffentlichen Geldern bezahlt wurden, durch Tourismuseinnahmen mehr als ausgeglichen worden seien. Diese werden laut "BBC" in den Papieren auf eine Milliarde Pfund beziffert (etwa 1,1 Mrd. Euro). Die royale Hochzeit soll laut "The Sun" insgesamt geschätzte 32 Millionen Pfund (ca. 35 Millionen Euro) gekostet haben.

Die Herzogin von Sussex verklagt die Herausgeber der Zeitungen auf Schadensersatz wegen angeblichen Missbrauchs privater Informationen, Urheberrechtsverletzung und Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz. Sie hatte bereits zuvor erklärt, sollte ihr Geld zugesprochen werden, wolle sie dies an eine Anti-Mobbing-Organisation spenden.

Nach einer ersten Anhörung im Mai lehnte das Gericht Teile von Meghans Klage ab, unter anderem Anschuldigungen, dass absichtlich Probleme zwischen Meghan Markle und ihrem Vater Thomas Markle "geschürt" worden seien und dass es bei der Zeitung eine "Agenda" gebe, beleidigende Geschichten über Herzogin Meghan zu veröffentlichen.

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loc/news.de/spot on news
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