11.03.2020, 09.42 Uhr

Ex-GNTM-Kandidatin Anna Wilken: Schock-Foto! Model leidet an Endometriose 

10 bis 15 Prozent aller Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren entwickeln eine Endometriose.

10 bis 15 Prozent aller Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren entwickeln eine Endometriose. Bild: dpa

Anna Wilken ist jung, schön und erfolgreich. Doch die ehemalige "Germany's next Topmodel"-Kandidatin leidet an einer schmerzhaften Krankheit. Beim Foto- und Video-Netzwerk Instagram nutzt die hübsche 24-Jährige ihre Reichweite nun, um auf das Thema Endometriose aufmerksam zu machen.

GNTM-Kandidatin Anna Wilken möchte Frauen mit Schock-Foto aufklären

Bis jetzt hatte Anna Wilken ihre Krankheit unter Verschluss gehalten. Als sie sich mit 19 Jahren bei "Germany's next Topmodel" bewirbt, wusste keiner, unter welchen Schmerzen das Model leidet. Weil ihre Schmerzen schließlich immer schlimmer wurden, entschied sie sich schließlich dazu, die Show freiwillig zu verlassen. Zwei Jahre später bekam sie schließlich die bittere Diagnose Endometriose.

Model mach Endometriose-Erkrankung öffentlich

Im September 2019 machte Anna Wilken ihre Krankheit schließlich öffentlich. Mit ihrem Buch"In der Regel bin ich stark" möchte sie das ThemaEndometriose ins Bewusstsein bringen. Dazu veröffentlichte der einstige GNTM-Star jetzt ein schockierendes Foto, das schlimme Wunden auf ihrer Hautoberfläche zeigt.Eine Make-Up-Artistin hat der Influencerin dafür blutige Wunden auf den unteren Bauch gemalt, um zu zeigen, wie Endometriose aussehen würde, wenn man sie von außen sehen könnte. "Endometriose, wenn sie äußerlich doch bloß zu sehen wäre... Es sind Herde, auch als Tumore bezeichnet, die sich entzünden", beginnt Wilken ihren mutigen Post.

Anna Wilken: So sehr beeinträchtigt die Krankheit ihr Leben

In ihrem Netz-Beitrag schildert sie, wie sehr die Krankheit ihr Leben beeinträchtigt. Manchmal seien die Schmerzen so stark, dass sie nicht mehr in der Lage sei, ihren Alltag normal auszuführen. Weiter schreibt sie: "Dass die Endometriose aber das eigene Leben auf den Kopf stellen, einem die Fruchtbarkeit oder eventuell auch den Job und Partner nehmen kann, "vergessen" viele." Endometriose ist längst keine seltene Krankheit mehr. Und dennoch scheint die Krankheit zu oft in Vergessenheit zu geraten, findet Anna Wilken. "Sie scheint vielen 'zu speziell', doch wie kann etwas zu speziell sein, wenn 1 von 10 Frauen darunter leidet? Sie ist die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung und doch müssen wir uns genau deshalb immer wieder für all die Schmerzen rechtfertigen", schreibt das Model in seinem Post.

GNTM-Star will Endometriose ins Bewusstsein rücken

Sie selbst gibt zu, dass es sie viel Überwindung gekostet habe, das Foto online zu stellen. Am Ende sei ihr die Botschaft zu wichtig gewesen, um sie nicht zu veröffentlichen, schreibt das Model. Am wichtigsten ist ihr: "Bewusstsein und Respekt für die Endometriose zu bekommen..." Für ihren ehrlichen und mutigen Post bekommt die 24-Jährige viel Zuspruch. "Ganz großen Respekt an dich, dass du das Bild gepostet hast!!", schreibt eine Followerin unter dem Bild. "Du bist eine unglaublich starke Frau", kommentiert eine andere Userin. "Danke für das Bild und den zutreffenden Text der noch einmal verdeutlicht was wir durchmachen", bedankt sich eine ebenfalls an Endometriose erkrankte Instagram-Nutzerin bei Anna Wilken.

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Was ist Endometriose?

Bei einer Endometriose-Erkrankung treten Zysten und Entzündungen (Endometrioseherde) auf, die sich zum Beispiel an Eierstöcken, Darm oder Bauchfell ansiedeln. Ihr Gewebe ähnelt dem der Gebärmutterschleimhaut und die Herde können mit dem hormonellen Zyklus wachsen und bluten. Wie die "Endometriose - Vereinigung Deutschland E.V." auf seiner Internetseite schreibt, können Endometrioseherde – obwohl sie als gutartig kategorisiert werden – metastasieren und bleibende Schäden an Organen verursachen. Es handelt sich dabei um eine weit verbreitete Krankheit, die mit starken Schmerzen einhergeht. Menstruationsschmerz zählt zu den häufigsten Symptomen. Zu den Folgen der Erkrankung zählen chronische Entzündungen, Vernarbungen und Verwachsungen, Blutungen in der Bauchhöhle und oftmals Infertilität. Wie die "Endometriose - Vereinigung Deutschland E.V. berichtet, bleiben etwa 40 bis 60 Prozent der Frauen, die an der Krankheit leiden, kinderlos.

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