25.01.2020, 07.58 Uhr

Herzogin Meghan mit Prinz Harry: Wie gemein! Royale Demütigung im Copyright-Krieg

So kompliziert haben sich Meghan Markle und Prinz Harry die Beantragung ihrer Markenrechte wohl nicht vorgestellt.

So kompliziert haben sich Meghan Markle und Prinz Harry die Beantragung ihrer Markenrechte wohl nicht vorgestellt. Bild: dpa/Steve Parsons

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan Markle (38) sind mittlerweile eine Marke für sich. Darüber, wie sie nach dem Megxit ihr eigenes Geld verdienen wollen, müssen sie sich also nicht den Kopf zerbrechen. Oder etwa doch? Nun entbrannte ein Krach um die Markenrechte, der das Prinzenpaar 400 Millionen Euro kosten könnte.

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Prinz Harry und Meghan Markle beantragten Markenrechte

Im Juni 2019, als noch kein Wölkchen den britischen Himmel zu trüben vermochte und der Megxit noch ferne Zukunftsmusik war, beantragten Prinz Harry und Herzogin Meghan Markle die Markenrechte für die "Sussex Royal Foundation of the Duke and Duchess of Sussex" sowie für "Sussex Royal" beim britischen Marken- und Patentamt. Gültig sein sollte das Copyright für kommerzielle Verwendungen der Marke Sussex jeglicher Art – egal ob Dekoartikel, Geschirr, Printprodukte, Kleidung oder Wohltätigkeitsprojekte.

Patent gilt nicht außerhalb des Vereinigten Königsreichs

Bis Ende 2019 hatten Harry und Meghan Zeit, ihr Markenrecht in Ländern außerhalb von Großbritannien geltend zu machen. Diese Frist ließ der Enkel von Queen Elizabeth II. jedoch verstreichen. So berichtet die "TMZ".

US-amerikanische und europäische Unternehmer gleichermaßen witterten ihre große Chance und schnappten den royalen Ehegatten ihre Tantiemen direkt vor der königlichen Nase weg, indem sie eben diesen Markenschutz selbst beantragten. Laut "Daily Express" schätzen Finanzexperten den finanziellen Verlust für Harry und Meghan auf circa 400 Millionen Euro.

Australischer Arzt reicht Beschwerde gegen Markennamen ein

Laut "Hello Magazine" reichte sogar ein australischer Arzt eine Beschwerde gegen die Verwendung von "Sussex Royal" als Markenname ein. Noch ist unbekannt, welche Motive der Kläger für seinen Widerspruch hatte. Bis das Gericht eine Entscheidung gefällt hat, steht "Sussex Royal" also noch nicht unter gesetzlichem Markenschutz, was weitere finanzielle Einbußen für das Prinzenpaar zur Folge haben könnte.

US-Amerikaner schnappt Prinzenpaar Patent vor der Nase weg

Der US-Amerikaner Joel Fogelson traute seinen Augen kaum, als er sah, dass das Sussex-Copyright für die USA noch frei war. So berichtet die US-amerikanische "TMZ". Also trug er seinen Namen ein, auch um Harry und Meghan eine Lektion zu erteilen, wie wichtig es für sie ist, in Zukunft besser auf Details dieser Art zu achten.

Sussex-Copyright doch noch nicht ganz verloren

Laut "TMZ" möchte Fogelson aber nicht krampfhaft am königlichen Markenschutz festhalten, sondern würde es Harry und Meghan sogar kostenlos überlassen. Welch große Geste! Sollten der Thronfolger und seine Gattin aber nicht nach ihrem Copyright fragen, so würde Fogelson "Sussex Royal" verkaufen und ein Aufklärungsprojekt starten, das lehren soll, wie wichtig es ist, einen soliden Businessplan zu haben. Vielleicht könnten Harry und Meghan dann ja an diesem Kurs teilnehmen.

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sig/rut/news.de
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