18.01.2021, 13.45 Uhr

Angriff auf Indien?: Angst vor Drittem Weltkrieg! China baut Mega-Autobahn für Artillerie-Transport

China baut aktuell eine Mega-Militär-Autobahn.

China baut aktuell eine Mega-Militär-Autobahn. Bild: AdobeStock/ Антон Медведев (Symbolbild)

Es sind alarmierende Entwicklungen, die aktuell im Norden Pakistans zu beobachten sind. Wie der britische "Express" berichtet, ist China dabei, eine 500-Meilen-Autobahn zum Transport seiner militärischen Geschütze zu einer umstrittenen Region nahe Indiens, zu bauen. Laut "Express" verbinde die Autobahn die Stadt Astore in Nordpakistan mit Yakan Count im Nordwesten Chinas.

Eskaliert der Konflikt? China baut Mega-Militär-Autobahn Richtung Pakistan

Diese Entwicklung zeige Militärexperten zufolge, dass China mit dem atomar bewaffneten Pakistan zusammengearbeitet hat, um weiteren Druck auf Indien in Bezug auf die Himalaya-Grenze auszuüben. Indische Militäranalysten erklärt gegenüber dem Nachrichtenportal "The Times of India", dass der Bau dieser Mega-Autobahn China und Pakistan enorme Vorteile verschaffe. So könnten diese nun einen Zweifrontenkrieg gegen Indien beginnen.

"Frieden und Ruhe untergraben"! Droht der Dritte Weltkrieg?

Indiens AußenministerSubrahmanyam Jaishankar zeigte sich erschüttert ob der Entwicklungen und erklärte, dadurch, dass China seine militärische Präsenz in Ladakh verstärkt hat, wurden "Frieden und Ruhe untergraben". Er sagte, die "Strategie der Regierung sei derzeit, die militärische Linie zu halten". China hingegen verlangte die Übergabe eines Soldaten, der letzte Woche nach dem Grenzübertritt festgenommen wurde.

China verlangt Übergabe eines vermissten Soldaten

In einer Erklärung der Volksbefreiungsarmee heißt es laut "Express": "Indien sollte sich strikt an die einschlägigen Vereinbarungen zwischen den beiden Ländern halten und die vermisste Person unverzüglich nach China überführen, um die Abkühlung und Deeskalation der chinesisch-indischen Grenzsituation zu unterstützen."

Angst vor Drittem Weltkrieg! Spannungen zwischen China und Indien nehmen zu

Bereits seit dem letzten Jahr haben sich die Spannungen zwischen China und Indien zugespitzt. Im Juni vergangenen Jahres kam es zu einem Zusammenstoß entlang der umstrittenen Himalaya-Grenze, der zum Tod von mindestens 20 indischen Soldaten führte. In den folgenden Monaten setzten die mit Atomwaffen bewaffneten Nachbarn Zehntausende Soldaten in der indischen Region Ladakh und auf dem tibetischen Plateau Chinas ein. Im November begannen die beiden Seiten schließlich mit der Ausarbeitung eines Plans zum Abzug der Truppen und zur Einrichtung von Nicht-Patrouille-Zonen.

Indien will Frieden und Ruhe wahren

Anurag Srivastava, Sprecher des indischen Außenministeriums, sagte: "Indien und China pflegen weiterhin eine enge Kommunikation über diplomatische und militärische Kanäle mit dem Ziel, einen vollständigen Rückzug an allen Reibungspunkten entlang des LAK im westlichen Sektor sicherzustellen." Die "vollständige Wiederherstellung von Frieden und Ruhe" sei das klare Ziel.

Danach sieht es mit dem Bau der Mega-Militär-Autobahn aktuell aber nicht aus.

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fka/bua/news.de