06.03.2017, 14.56 Uhr

Abhör-Skandal, Schimpf-Tiraden, Rechtschreibschwäche: Donald Trump eskaliert auf Twitter

Nach den Abhör-Anschuldigungen von US-Präsident Donald Trump gegen seinen Vorgänger Barack Obama hat FBI-Chef James Comey Medienberichten zufolge eine Richtigstellung verlangt. Comey habe das Justizministerium aufgefordert, die Anschuldigungen öffentlich zurückzuweisen, meldete die "New York Times" unter Berufung auf hochrangige Regierungsbeamte. Eine öffentliche Stellungnahme von Comey oder dem Ministerium gab es bislang nicht.

Früherer FBI-Chef weist Abhör-Vorwürfe zurück

Zuvor hatte bereits der frühere Geheimdienstdirektor der USA, James Clapper, eine Telefonüberwachung des Kandidaten Trump ausgeschlossen. "Ich kann das zurückweisen. Ich hätte das gewusst", sagte Clapper zu NBC. Trump dürfte sich mit seiner Anschuldigung auf Untersuchungen beziehen, die FBI und Geheimdienste 2016 in seinem Umfeld vorgenommen haben sollen. Angeblich sollten mögliche finanzielle Verbindungen nach Russland überprüft werden. Ein Sprecher Obamas wies alle Vorwürfe zurück.

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Trump hatte seinem Vorgänger am Samstag auf Twitter vorgeworfen, er habe ihn vor der Wahl im Trump-Tower abhören lassen. Belege dafür gibt es nicht, vermutlich bezog sich Trump auf Berichte in rechtsgerichteten Medien der vergangenen Tage. In einer Serie wütender Tweets schrieb Trump unter anderem: "Wie tief ist Präsident Obama gesunken, meine Telefone während des heiligen Wahlprozesses anzuzapfen. Böser (oder kranker)Typ!"

Donald Trump braucht drei Anläufe für korrekte Twitter-Nachricht

Der Donald-Trump-Twitterwahnsinn setzte sich allerdings weiter fort. Erste Personalie: Arnold Schwarzenegger. Nachdem dieser seinen Rückzug als Moderator der Sendung "The Celebrity Apprentice" verkündete, wütete Trump, dass Schwarzenegger aufgrund schlechter Quoten die Show ins Abseits gesteuert hätte. Zweite Personalie: die US Bevölkerung. Offensichtlich hatte der US-Präsident eine kleine Rechtschreibschwäche, immerhin musste er eine 140-Zeichen-Twitternachricht erst dreimal ändern, ehe sie korrekt veröffentlicht wurde.

US-Präsident sorgt für Lacher beim Krawatte-Binden

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Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Und zu guter Letzt: Den großen Lacher entdeckte der "Express". US-Präsident Donald Trump hat offensichtliche Probleme beim einfachen Krawattebinden. Wer den Knoten richtig kann, sollte kein herumwirbelndes Halsgebinde haben, sondern ein perfekt sitzenden Schlips. Donald Trum hingegen muss zu Hilfsmitteln greifen. Das gute alte Klebeband hilft dabei ungemein weiter. Schade nur, dass auch der Haftstreifen gegen einen plötzlich aufziehenden Windstoß nichts anrichten kann.

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koj/rut/news.de/dpa
Themen: Donald Trump
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