06.02.2017, 15.40 Uhr

Psychotherapeut ist sicher: Psycho-Klatsche! Trump ist unheilbar geistig krank

Wenn es nach der Einschätzung von US-Psychotherapeuten geht, ist Donald Trump geistig krank und nicht in der Lage, das Präsidentenamt auszuüben.

Wenn es nach der Einschätzung von US-Psychotherapeuten geht, ist Donald Trump geistig krank und nicht in der Lage, das Präsidentenamt auszuüben. Bild: Andrew Harnik / AP / picture alliance / dpa

Der Wahlkampf von Donald Trump lief bereits mit emotionalen Parolen und fragwürdigen Argumenten ab. Jetzt, da der 70-Jährige offiziell als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt ist und weiter spektakuläre Entscheidungen trifft, werden immer mehr Stimmen laut, die die Eignung von Donald Trump als 45. Präsident der USA anzweifeln.

Donald Trump geisteskrank? Das ist Diagnose eines Psychotherapeuten

Unter die mahnenden Stimmen mischt sich auch John Gartner, seines Zeichen Psychotherapeut aus den USA. Der Mediziner hat, wie "usnews.com" berichtet, das Gebaren von Donald Trump genau unter die Lupe genommen und kommt zu einem eindeutigen Fazit: Donald Trump ist psychisch krank und somit nicht in der Lage, das Präsidentenamt zuverlässig zu bekleiden!

"Bösartiger Narzissmus": Ist Donald Trump zu krank, um US-Präsident zu sein?

John Gartner unterstellt Donald Trump eine emotionale Unfähigkeit für die Präsidentschaft, da der 70-Jährige seiner Einschätzung zufolge an "bösartigem Narzissmus" leide, der nicht geheilt werden könne. Gartner bekommt in seiner These Rückendeckung von seiner Kollegin, der Psychoanalytikerin Carrie Barron. Der Expertin zufolge seien Menschen, bei denen Narzissmus diagnostiziert wurde, außergewöhnlich egozentrisch, besäßen keine Schuldgefühle und hätten ein Drang zum Lügen, Dramatisieren und Manipulieren. Für Carrie Barron ist klar: Bösartige Narzissten sind tickende Zeitbomben.

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Psycho-Doc stellt Ferndiagnose - ist das erlaubt?

Für Psychoanalytiker wie Gartner und Barron ist Donald Trump ein offenes Buch - selbst wenn die Experten für geistige Gesundheit den 70-jährigen Präsidenten noch nie persönlich getroffen haben dürften. Eine solche Ferndiagnose, wie sie John Gartner vorgenommen hat, ist demnach nicht zulässig. Die sogenannte "Goldwater-Regel" verbietet es Psychotherapeuten, den Seelenzustand eines Menschen ohne persönliche Konsultation zu diagnostizieren. Gartner beruft sich hierbei auf die starke mediale Präsenz von Donald Trump, um den Geisteszustand des US-Präsidenten beurteilen zu können.

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Donald Trump als US-Präsident: 20.000 Menschen wollen ihn stürzen

Doch für Gartner soll es nicht allein bei der Diagnose bleiben: Wenn es nach dem Psychotherapeuten geht, soll Donald Trump möglichst bald als US-Präsident abgelöst werden. Zu diesem Zweck hat er eine Petition gestartet, die zum Sturz von Donald Trump beitragen soll. Offenbar ist John Gartner mit seiner Meinung nicht allein: Bislang haben sich rund 20.000 Menschen mit ihrer Unterschrift an der Petition beteiligt.

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loc/rut/news.de
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