25.12.2016, 08.00 Uhr

Jahresrückblick: Diese Terroranschläge erschütterten 2016 die Welt

Der Terroranschlag von Brüssel erschütterte die Welt.

Der Terroranschlag von Brüssel erschütterte die Welt. Bild: Christophe Petit Tesson / picture alliance / dpa

Von news.de-Redakteurin Jana Koopmann

Wieder geht ein Jahr zu Ende, welches gefühlt noch mehr Angst und Schrecken in die Köpfe der Menschen gebracht hat, als je zuvor. Der Terror erschütterte die Welt.

Berlin und Nizza - Fahrzeuge als Waffe

Weihnachtsmärkte, die Sorge war immer da. Bis zum vierten Advent blieb es ruhig. Dann rast ein Lastwagen in die geschmückten Buden an der Berliner Gedächtniskirche. Die Bilanz: Zwölf Tote und 50 Verletzte. Der Terror macht die kommenden besinnlichen Tage für viele Menschen zu einem Alptraum. Der Täter: ein junger Tunesier, der sich radikalisierte und der westlichen Welt Unheil zufügen wollte.

Die Bilder gleichen denen von Nizza. Auch dort raste ein Lastwagen in die Menge. Mindestens 86 Menschen sterben bei dem Anschlag am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag. Viele Menschen waren an diesem Abend auf der Promenade unterwegs und wollten mit ihren Liebsten den Tag ausklingen lassen und das Feuerwerk genießen. Bis Mohamed Bouhlel den LKW in die Massen steuerte.

Würzburg und Ansbach - der Terror erreicht Deutschland

Nur wenige Tage später, am 18. Juli, folgte die Axt-Attacke von Würzburg. In einer Regionalbahn hatte der noch minderjährige Flüchtling Muhammad Riyad mit einem Beil und einem Messer fünf Menschen teils schwer verletzt. Ein schnell abgesetzter Notruf verhinderte noch schlimmeres Unheil. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen. Die Terrormiliz Islamischer Staat beansprucht die Tat für sich.

Ebenfalls im Juli, nämlich am 24. Juli, zündete vor einem Weinlokal in Ansbach während eines Musikfestivals eine Rucksackbombe. Ein Selbstmordattentat. Der Täter: ein 27-jähriger Flüchtling aus Syrien. Mohammed Daleel schickt 15 Menschen in den Tod und kam selber ums Leben. Der Attentäter lebte bereits zwei Jahre in Deutschland und ihm konnten Verbindungen zur IS nachgewiesen werden.

Grausame Gewalt in Frankreich

Am 26. Juli 2016 erschütterte ein islamistischer Anschlag in Saint-Étienne-du-Rouvray Europa. Zwei Attentäter stürmten in eine Kirche und nahmen die Betenden als Geiseln Sie ermordeten noch während der Messe den Priester Jacques Hamel, indem sie ihm grausam die Kehle durchschnitten. Eine geflohene Ordensschwester alarmierte die Polizei, beim Verlassen der Kirche wurden die Attentäter erschossen.

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Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

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