12.10.2016, 16.58 Uhr

Russland ändert Strategie: 3. Weltkrieg? Putin probt schon für den Ernstfall

Wladimir Putin besucht die Region Orenburg.

Wladimir Putin besucht die Region Orenburg. Bild: dpa

Die Spannungen zwischen dem Westen und Russland nehmen einfach nicht ab. Eine geplante Reise von Wladimir Putin nach Frankreich hatte Hoffnungen auf Entspannung im aufgeheizten Klima der Weltpolitik genährt. Doch nun platzt der Besuch. Der Kremlchef hat seinen Besuch in Paris am 19. Oktober überraschend abgesagt.

So bereitet sich Putin auf den 3. Weltkrieg vor

Das wird den Konflikt in Syrien sicher nicht zugute kommen. Zuletzt mussten die Friedensgespräche abgebrochen werden. Die Fronten sind verhärtet. Vor allem Russland will Stärke zeigen und provoziert den Westen. Zuletzt ließ Putin etwa atomwaffentaugliche Raketen in seine Exklave Kaliningrad verlegen. Die Angst vor einem 3. Weltkrieg wächst. Putin scheint sogar den Ernstfall zu proben, auch wenn sowohl Russland, als auch der Westen eine Eskalation wollen.

Übung erinnert an Sowjet-Zeiten

Wie die "Moscoow Times" unter der Berufung auf "Izvestia" berichtet, hat Russland seine Strategie im Kriegsfall verfeinert. Demnach würden im Falle des Krieges Regionalverwaltungen, lokale Abteilungen des Innenministeriums, der Inlandsgeheimdienst und ein Großteil der Nationalgarde direkt dem Militär unterstellt werden. Bislang war keine so stark zentralisierte Struktur vorgesehen. Zudem hat Russland eine vier Tage andauernde Zivilschutzübung gestartet. Rund 40 Millionen Menschen waren dabei im Einsatz, wie "OE24" berichtet. Laut Experten erinnere die Übung an Sowjet-Zeiten und solle die Bürger für den Ernstfall vorbereiten.

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jko/bua/news.de
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