23.02.2016, 12.18 Uhr

Demokratie? Putin soll Europa führen!: Wladimir Putin und Bernie Ecclestone: Ziemlich beste Freunde?

Wladimir Putin und Bernie Ecclestone verstehen sich bestens.

Wladimir Putin und Bernie Ecclestone verstehen sich bestens. Bild: Srdjan Suki/dpa

Von news.de-Volontärin Anne Geyer

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist für seine umstrittenen politischen Aussagen bekannt. 2009 beschrieb er in einem Interview Adolf Hitler als zielstrebigen Diktator, der in der Lage war, Dinge voranzutreiben und zu erledigen. Natürlich war diese Aussage mit einem medialen Aufschrei verbunden. Ecclestone wendet sich aber auch gern den noch lebenden Politikern zu und findet vor allem einen toll: Russlands Präsident Wladimir Putin.

Bernie Ecclestone ist von Wladimir Putin begeistert

In einem Interview, dass er aus Anlass zu seinem Geburtstag 2015 auf der von ihm gesteuerten Seite "Formula1.com" veröffentlichen ließ, äußerte Ecclestone bereits im vergangenen Jahr seine tiefe Sympathie für Putin. In einem Interview mit der britischen "Daily Mail" im Jahr 2014 befand er sogar, dass Putin auf jeden Fall Europa und Amerika regieren könnte. Er selbst hält laut eigener Aussage nicht viel von Demokratie. Putin schafft einfach alles, befindet Ecclestone.

Geld regiert die Welt: Wenn zwei Reiche sich aushelfen

Dabei verwundert nicht, dass Moskau für den russischen Grand Prix Rekordbeträge von fast 40 Millionen Euro fließen lässt. Das muss auf Ecclestone natürlich eine Wirkung haben. Vielleicht ist ein Teil des Geldes ja sogar in Ecclestones Verfahrenseinstellung geflossen? 100 Millionen zahlte er 2014, um einer Haftstrafe zu entgehen.

Ecclestone und Putin: Eine ungewöhnliche Freundschaft

Ist die Beziehung zwischen Ecclestone und Putin also eine wahre Männerfreundschaft? Schließlich besuchen die beiden auch gern mal sportliche Veranstaltungen miteinander. Beide äußern sich stets wohlwollend über den jeweils anderen. Den Beziehungen der beiden ist auch der Russland Grand Prix in Sotschi zu verdanken. Der wurde 2014 das erste Mal ausgetragen. Zu der Zeit, als Ecclestone Putin seinen neuen Kumpel nennen durfte. Vielleicht findet Ecclestone umstrittene Machthaber wirklich einfach toll. Im Prinzip ist er ja selbst einer.

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gea/sam/news.de
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