03.09.2014, 11.01 Uhr

Grausame Propaganda: IS-Terroristen zeigen Mord an US-Reporter und Katzenfotos

Die IS-Terroristen werben auf Facebook, Twitter und Facebook nicht nur mit süßen Katzenbildern für ihre Zwecke, sondern auch Hinrichtungen sind an der Tagesordnung.

Die IS-Terroristen werben auf Facebook, Twitter und Facebook nicht nur mit süßen Katzenbildern für ihre Zwecke, sondern auch Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Bild: Screenshot Twitter / Islamic State of Cat

Die Terroristen wissen, wie sie das Internet für ihre Zwecke nutzen. Mit Profilen auf Facebook und Twitter werben die extremen Islamisten für ihre Ziele und das mit einer ganz merkwürdigen Kombination: Katzenbabys und Hinrichtungen vor laufender Kamera sind an der Tagesordnung. Doch wie passt das zusammen?

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Terroristen morden vor laufender Kamera
Brutale Machtdemonstration
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IS-Terroristen mit grausamer Social-Media-Strategie

Ihr Ziel ist klar abgesteckt. Die IS-Terroristen wollen einen eigenen islamischen Staat. Dafür haben sie ihre ganz eigene Social-Media-Strategie entwickelt. Die Selbstinszenierung im Internet beherrschen sie. Wie der Spiegel berichtet, wird man per Twitter in einer Art Live-Ticker über Kampferfolge und Hinrichtungen der Terroristen informiert. Ob diese der Wahrheit entsprechen, ist unklar. Doch der irakischen Regierung ist diese Propaganda ein Dorn im Auge. So ließ sie kurzerhand Twitter, Facebook und Youtube sperren. Die Terroristen lassen sich davon aber nicht abschrecken. So veröffentlichen sie kurzerhand Anleitungen, wie die Sperre umgangen werden kann.

Lesen sie hier mehr: Ein Blogger entdeckte die IS-Terroristen mit Google Earth.

Auch der US-Journalist Steven Sotloff wurde nun von den IS-Terroristen vor laufender Kamera hingerichtet.
Zweite Enthauptung

IS ermordet Steven Sotloff

Niedliche Katzenbilder und Enthauptungen für die Propaganda

Auf dem Twitter-Account Islamic State of Cat setzen die Terroristen auf Massenwirksamkeit. Katzen-Content ist im Internet beliebt. So veröffentlichen die Gotteskrieger Fotos auf denen kleine Katzen zwischen Sturmgewehren herumtollen, kleine Stubentiger vor dem sicheren Tod gerettet werden und niedliche Kuschelbilder. Dafür verwenden sie neben Jugendsprache auch jede Menge Smileys.

 

Doch so niedlich wie die Katzenbilder auch erscheinen mögen: Dahinter stecken perfide Absichten. Die Terroristen wollen damit Jugendliche von ihren Absichten überzeugen und somit rekrutieren. Zudem provozieren die grausamen Bilder vom Krieg und stacheln zu brutalen Übergriffen an. In Syrien ließ die Propaganda-Maschinerie laut Spiegel sogar den Bürgerkrieg zum eskalieren. Die Terroristen werben auf ihren öffentlichen Profilen im Internet nicht nur um Rekruten sondern auch um Spenden.

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Das schreckliche Jahr der Kriege