24.02.2014, 13.53 Uhr

Edathys Pädophilie-Affäre: Was tun gegen die perverse Neigung?

Von news.de-Redakteurin Isabelle Wiedemeier

Eine Plakataktion macht 2013 für Hilfe für Pädophile aufmerksam.

Eine Plakataktion macht 2013 für Hilfe für Pädophile aufmerksam. Bild: dpa

Sebastian Edathy blieb als Mensch unscharf. Als Markenname hat er gleich zweimal funktioniert. Zuerst für die Aufklärung der NSU-Verschlingungen im Untersuchungsausschuss. Und jetzt: für Kinderpornografie und Pädophilie. Und vor allem für die Fragen:

Wo fängt Kinderpornografie an? Und was tun mit den Pädophilen?

Der Grat ist schmal. Das hört man immer wieder, wenn es um Psychologie und Moral geht: zwischen Genie und Wahnsinn. Zwischen Genuss und Sucht. Zwischen Friedensmission und Krieg, Entwicklungshilfe und Ausbeutung.

Aber wo bitte ist der Grat schmal, wenn wir von Kinderpornografie sprechen? Zwischen Ausbeutung und Missbrauch? Zwischen Psychoterror und Schlägen? Zwischen lebenslanger Psychose und lebensgefährlichen Verletzungen?

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