04.05.2021, 09.37 Uhr

Wladimir Putin: Kreml-Boss rüstet weiter auf! Geheimnis um neues Super-U-Boot gelüftet

Wladimir Putin könnte weiter aufrüsten.

Wladimir Putin könnte weiter aufrüsten. Bild: dpa

Der 9. Mai wird in Russland nicht nur jährlich als Tag des Sieges über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gefeiert. Er dient auch seit jeher dazu, an die Stärke des Riesenreiches zu erinnern. Militärische Muskelspielchen gehören auch in diesem Jahr zum Programm für Wladimir Putin. Und der Kreml-Boss wird 2021 einem Bericht der Nachrichtenagentur Tass zufolge mit einem ganz besonderen Prunkstück aufwarten können. Wurde zuletzt erst über eine neue Super-Rakete in Putins Hand berichtet, dreht sich aktuell alles um ein neues U-Boot.

Wladimir Putin hat ein neues Nuklear-U-Boot

Dem Bericht zufolge wird Russland noch in dieser Woche ein neues, hochmodernes U-Boot mit Nuklearantrieb zu Wasser lassen, um seine militärische Macht inmitten der zunehmenden Spannungen mit dem Westen zu demonstrieren. Die "Kazan" soll am Freitag enthüllt werden, bevor zwei Tage später mit einer großen Militärparade dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und dem Sieg der damaligen Sowjetunion gedacht wird.

Putins neues U-Boot trägt nuklearfähige Kaliber- und Oniks-Marschflugkörper

Um die Entwicklung der "Kazan" ranken sich einige Geheimnisse - ihre Auslieferung wurde wegen nicht näher genannter Probleme wiederholt verschoben. Das U-Boot wurde bereits vor vier Jahren vom Stapel gelassen und befindet sich seit September 2018 in der Seeerprobung. Das Yasen-M-Schiff ist mit nuklearfähigen Kaliber- und Oniks-Marschflugkörpern ausgestattet. Die Stationierung der Kazan kann als Teil eines lang geplanten Vorhabens von Wladimir Putin zur Modernisierung der russischen Streitkräfte gesehen werden und erfolgt inmitten anhaltender Spannungen zwischen Moskau und dem Westen.

Putin schürt Kriegsangst in Europa

Die Nato und Russland hatten sich in den vergangenen Wochen im Ukraine-Konflikt gegenseitig Provokationen vorgeworfen. Das westliche Militärbündnis hatte sich besorgt über einen zeitweiligen russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine und auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim gezeigt. Es wurde befürchtet, dass die Kämpfe im ostukrainischen Donbass erneut eskalieren könnten.

Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte eine zunehmende militärische Bedrohung Europas durch USA und Nato beklagt. Schoigu kritisierte etwa "eine erhöhte Kampfbereitschaft" westlicher Truppen. Er kündigte an, unter anderem das im Mai beginnende Nato-Manöver "Defender Europe" genau zu beobachten.

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rut/fka/news.de/dpa