05.03.2021, 10.23 Uhr

Attacke in Templin (Brandenburg): Armbrust-Schütze verletzt Frau - Mordkommission ermittelt

Mitarbeiter der Polizei und ein Fahrzeug der Kriminalpolizei stehen in der Bahnhofsstraße. Mit einer Armbrust soll sich ein Mann dort selbst verletzt und zuvor eine Frau angegriffen und am Kopf verletzt haben.

Mitarbeiter der Polizei und ein Fahrzeug der Kriminalpolizei stehen in der Bahnhofsstraße. Mit einer Armbrust soll sich ein Mann dort selbst verletzt und zuvor eine Frau angegriffen und am Kopf verletzt haben. Bild: picture alliance/dpa | Jörg Carstensen

Nachdem ein Mann in Brandenburg mit einer Armbrust eine Passantin und anschließend sich selbst verletzt haben soll, ermittelt eine Mordkommission. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Ost. Ein politisches Motiv werde aber bislang ausgeschlossen.

Mann schießt mit Armbrust auf Frau - Mordkommission ermittelt

Eine 69-Jährige hatte am Dienstag angegeben, in der Bahnhofstraße im brandenburgischen Templin am Vormittag von einem Unbekannten mit einem länglichen Gegenstand am Kopf getroffen worden zu sein. Durch die Beschreibung kam die Polizei auf den 37-Jährigen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Neuruppin laufen gegen den Mann bereits mehrere Verfahren, so habe er schon einmal mit einer Armbrust um sich geschossen. Dabei seien keine Menschen verletzt worden.

Mutmaßlicher Armbrust-Schütze schwer verletzt in Wohnung aufgefunden

Die Polizisten trafen den 37-Jährigen in seiner Wohnung schwer verletzt an. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte sich der Mann selbst mit der Armbrust schwere Verletzungen zugefügt. Er und die 69-Jährige wurden in Krankenhäuser gebracht.

Polizei sucht Zeugen von Armbrust-Attacke in Templin

Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen ist die Mordkommission nun auf Hinweise von Zeugen des Geschehens angewiesen. Wer Angaben zum Tathergang am Dienstag, dem 02.03.2021, gegen 10.30 Uhr vormittags machen kann und sich zu diesem Zeitpunkt im Bereich der Bahnhofstraße in Templin aufgehalten hat, wird gebeten, sich mit den Ermittlern telefonisch unter der Rufnummer +49 3984 350 in Verbindung zu setzen.

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loc/news.de/dpa