22.02.2021, 11.45 Uhr

Kim Jong-un: "Katastrophale Bedrohung!" Nordkorea-Diktator reichert heimlich Uran an

Kim Jong-un soll bereits seit Monaten heimlich Uran anreichern.

Kim Jong-un soll bereits seit Monaten heimlich Uran anreichern. Bild: picture alliance/dpa/KCNA | -

Das nordkoreanische Kernwaffenprogramm wird von der Regierung Nordkoreas offenbar energisch vorangetrieben. Die USA wollen geheime Urananreicherungen in Nordkorea entdeckt haben. Der britische "Daily Star" hatte darüber berichtet.

Kim Jong-un: Nordkorea soll heimlich Uran anreichern

Wie aus dem Bericht hervorgeht, soll Nordkorea den ganzen Winter damit verbracht haben, Uran anzureichern. Wofür Kim Jong-un das Uran benötigt, das bleibt währenddessen unklar. Wie die Satellitenaufnahmen zeigen sollen, war der Hauptnuklearkomplex des Landes weiterhin aktiv. So zeigten die Aufnahmen mehrere Spezialfahrzeuge, die sich rund um die Urananreicherungsanlage bewegten. Dies deutet darauf hin, dass die Urananreicherungsanlage (UEP) ihren Betrieb fortgesetzt hat, berichtet Yonhap.

US-Satellitenbilder deuten auf Nordkoreas Urananreicherung hin

Experten, die die Satellitenbilder ebenfalls analysierten, sagten jedoch, dass es keine Anzeichen von Aktivität in Kernreaktoren gegeben habe. Auf der US-Beobachtungsseite heißt es dazu: "Im Gegensatz zum Reaktorbereich des Komplexes zeigte die UEP während der Wintermonate kontinuierliche Betriebszeichen." Die Bilder zeigten "eindeutig konfigurierte, spezialisierte Triebwagen", die die Anlage erreichten und verließen. Zuvor kamen derartige Fahrzeuge lediglich zwei- bis dreimal im Jahr an und transferierten möglicherweise chemische Reagenzien, heißt es in dem Bericht.

Experten warnen vor "katastrophaler Bedrohung" durch Nordkorea

Erst Anfang Februar hatten Experten davor gewarnt, dass Nordkorea im Jahr 2021 eine neue "katastrophale Bedrohung" für die Welt darstellen könnte. Man geht aktuell davon aus, dass die Gefahr von Kim Jong-uns Regime durch die Weiterentwicklung von Atomwaffen und Tests mit ballistischen Raketen weiter steigen wird. Experten halten Kim Jong-uns Atomprogramm mittlerweile sogar für gefährlicher als einen Cyberangriff auf die Infrastruktur der USA. Erst vergangenen Monat hatte der "Oberste Führer" Kim Jong-un bei einem Treffen der Arbeiterpartei Nordkoreas die USA als "Hauptfeind" seines Landes erklärt.

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sba/bos/news.de