15.11.2020, 13.04 Uhr

Blutige Messerattacke in Berlin-Moabit: Taxifahrer (42) niedergestochen - Täter geflüchtet

In Berlin-Moabit wurde am Samstag ein Taxifahrer niedergestochen.

In Berlin-Moabit wurde am Samstag ein Taxifahrer niedergestochen. Bild: AdobeStock/ sanchairat

In Berlin-Moabit kam es am Samstagabend zu einer blutigen Messerattacke. Taxifahrer Mesut K. (42) wurde in derSeydlitzstraße gegen 19.40 Uhr von einem E-Roller-Fahrer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Das Opfer liegt im Koma auf der Intensivstation im Virchow-Klinikum. 

Messerattacke in Berlin-Moabit: Taxifahrer liegt im Koma

 

Seine Frau steht geschockt am Tatort, neben ihr ist eine Blutspur auf der Straße zu sehen. "Ich stehe unter Schock. Wir wissen nur, dass Mesut angegriffen wurde und noch nicht ansprechbar ist. Er liegt im künstlichen Koma. Ich werde jetzt zu ihm ins Krankenhaus fahren", sagte sie gegenüber "Bild".

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Bewaffneter Täter flüchtet: Polizei ermittelt

An dem Abend wollte der zweifache Vater Mesut K. gerade seine Schicht beginnen, als der E-Roller-Fahrer vorbeifuhr. Zeugen hörten plötzlich Schreie, wie bei einem Streit und eilten zu Hilfe. Sie sahen wie der Täter auf Mesut K. einstach und dieser vor dem Taxi zusammenbrach.

Die herbeigeeilten Männer vertreiben den bewaffneten Mann. Dieser flüchtet ohne seinen Roller in eine Grünanlage. Passanten folgen ihm, brechen die Verfolgung aber sicherheitshalber ab, weil der Täter ein Messer bei sich trug. "Das war sehr mutig, aber die Männer, die meinem Mann halfen, wollten nicht ihr Leben riskieren. Der Angreifer hatte ja ein Messer", sagte Mesuts. Frau.

Wieso der Mann auf Mesut K. einstach und in welchem Verhältnis beide zueinander stehen, ist unklar. Die Polizei ermittelt. Die Ermittler untersuchen gerade, ob es sich um ein Tötungsdelikt handelt und die Mordkomission weiter ermitteln wird. 

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bos/news.de