06.11.2020, 14.19 Uhr

Wetter aktuell im November 2020: Temperatursturz! Herbst-Nebel kühlt Deutschland runter

Der Hitze-Herbst ist vorbei: Jetzt übernehmen Frost und Nebel das Wetter-Ruder.

Der Hitze-Herbst ist vorbei: Jetzt übernehmen Frost und Nebel das Wetter-Ruder. Bild: Jens Kalaene / ZB / picture alliance / dpa

Die Temperaturen in Deutschland sind seit Beginn der Woche drastisch zurückgegangen - und es wird noch kühler, auch wenn blauer Himmel undstrahlender Sonnenschein vielerorts Anderes vermuten lassen. Am Donnerstag lagen die Tageshöchstwerte nur noch zwischen zehn und zwölf Grad, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag in Offenbach berichtete. Spitzenreiter war die baden-württembergische Gemeinde Ohlsbach mit 14 Grad.

Wetter aktuell im November 2020: Herbst-Hitze muss drastisch gesunkenen Temperaturen weichen

Zum Vergleich: Am Montag waren noch Temperaturen von mehr als 20 Grad erreicht und damit alte Novemberrekorde teils deutlich übertroffen worden. Am wärmsten war es den Angaben zufolge im rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim mit 24 Grad gewesen. An der seit 72 Jahren bestehenden Wetterstation am Frankfurter Flughafen wurde zum Wochenbeginn mit 22,6 Grad sogar der alte Rekord (19,1 Grad) um 3,5 Grad übertroffen. "Wetterstationen mit sehr langen Zeitreihen belegen allerdings, dass es Anfang November 1899 (also vor 121 Jahren) ähnlich oder sogar noch wärmer war", räumte der DWD ein.

Wettervorhersage vom Deutschen Wetterdienst: Herbst-Nebel kühlt Deutschland runter

Für die kommenden Tage erwarten die Wetterforscher immer mehr Hochnebel, etwas Regen und ähnlich niedrige Temperaturen wie zuletzt. "Selbst wenn sich die Sonne durch den Nebel und Hochnebel kämpft, schafft sie es nicht, die Luft merklich zu erwärmen", hieß es von den Meteorologen.

Wochenend-Wetter aktuell: Warnung vor Frost in Deutschlands Südhälfte

Für den Start ins Wochenende veröffentlichten die Experten vom DWD Wetterwarnungen für die Südhälfte Deutschlands. In der Nacht zu Samstag, dem 07.11.2020, kann es im Osten von Nordrhein-Westfalen, im südlichen Teil von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, in der Westhälfte von Sachsen sowie in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Thüringen zu Frost kommen. In Tälern können die Temperaturen dabei bis auf 5 Grad Celsius unter den Gefrierpunkt sinken. Der Norden Deutschlands, beispielsweise Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein, kann ohne Frostwarnung ins Wochenende starten.

Sonniges Wetter laut DWD-Vorhersage - doch der Hitze-Herbst ist vorbei

Der Samstag zeigt sich dann sonnig und trocken, wobei gebietsweise Nebel - vor allem in Flussniederungen - zunächst die Sicht trüben kann. Mehr als 16 Grad Celsius werden deutschlandweit nicht erreicht, die besten Chancen auf milde Temperaturen gibt es nördlich der Eifel. Der Nebel verzieht sich in der Nacht zu Sonntag (08.11.2020), erneut sinken die Temperaturen auf bis zu -4 Grad Celsius.

Der Sonntagmorgen wird abermals von Nebel begleitet, aus westlicher Richtung ziehen dann Regenwolken heran, die erste Niederschläge bringen. Wer im Norden oder Osten Deutschlands wohnt, kann sich auf einen sonnigen Tag freuen, der mit bis zu 16 Grad Celsius in sonnigen Regionen aufwartet. In Gebieten, in denen sich die Nebelfelder hartnäckig halten, wird es deutlich frischer, mehr als 5 Grad Celsius sind bei schwachem Wind nicht drin.

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Wie wird das Wetter zum Wochenstart? Nebel am Montag (09.11.2020) laut DWD-Prognose

Der Beginn der neuen Woche wird erneut durch Herbstnebel eingeläutet, der sich vorrangig in Süddeutschland kaum verziehen möchte. Bei schwachem Wind aus Südost werden bei teils lockerer Bewölkung abermals bis zu 16 Grad Celsius erreicht, Nebelfelder können die Temperaturen auf 7 Grad Celsius drücken.

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loc/news.de/dpa
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