04.11.2020, 13.22 Uhr

Familien-Drama in Manchester: Schwarze Witwe heiratet Stiefsohn und sticht ihn dann ab

Eine Frau hat ihren Stiefsohn erstochen.

Eine Frau hat ihren Stiefsohn erstochen. Bild: AdobeStock / Rainer Fuhrmann (Symbolbild)

Es ist eine grausame Tat, die das englische Manchester aktuell erschüttert. Wie der britische "Mirror" online berichtet, hat eine 58-Jährige mehrmals auf ihren 57-jährigen Ehepartner, der zugleich ihr Stiefsohn war, eingestochen. Der Grund für das bizarre Familien-Drama: Offenbar gab es Streit um das Fernsehprogramm.

Messer-Attacke: Frau heiratet Stiefsohn und sticht auf ihn ein

Wie der "Mirror" schreibt, habe Kathleen Webber demnach mindestens zweimal hintereinander auf ihren Ehepartner Keith Dean eingestochen. Es ist nicht die erste Ehe für die 58-Jährige gewesen, berichtet der "Mirror", der der Frau ob ihrer einschlägigen Vergangenheit direkt den Spitznamen "Schwarze Witwe" verpasst hat.

Webber war den Ausführungen zufolge bereits viermal verheiratet gewesen, zweimal davon mit dem Vater ihres jetzigen Ehemannes. Als ihr Mann im Alter von 81 Jahren gestorben sei, habe die "Schwarze Witwe" schließlich den Stiefsohn geheiratet. Angeblich schlicht aus dem Grund, um eine Wette zu gewinnen. Doch die Ernüchterung habe Keith Dean recht schnell nach der Hochzeit eingeholt, schreibt der "Mirror" unter Verweis auf die aktuelle Gerichtsverhandlung.

Schwarze Witwe: Messer-Angreiferin tötete bereits zweiten Ehemann

Nach einem folgenschweren Streit um das TV-Programm habe die vorbestrafte Frau schließlich zum Messer gegriffen und auf ihren ehemaligen Stiefsohn und jetzigen Ehemann eingestochen. Das Opfer habe laut "Mirror" Wunden am rechten Bein erlitten. Für Kathleen Webber sei es hingegen nicht der erste Kontakt mit den Gesetzeshütern gewesen sein. Die Frau war bereits verurteilt worden, weil sie ihren zweiten Ehemann nach einem Streit am Weihnachtstag 2002 getötet hatte. Am Crown Court in Manchester wurde Webber, die aus Ashton-under-Lyne stammt, für 30 Monate inhaftiert, nachdem sie die Attacke auf ihren Mann eingestanden hatte.

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rut/loc/news.de