19.10.2020, 14.23 Uhr

Brutaler Kindermord in Russland: Mutter erschlägt Tochter (3) nach Medikamenten-Überdosis

Eine junge Mutter hat in Russland ihre dreijährige Tochter mit einem Hammer erschlagen (Symbolbild).

Eine junge Mutter hat in Russland ihre dreijährige Tochter mit einem Hammer erschlagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DedMityay

Im russischen Kirowgrad nördlich von Jekaterinburg spielte sich am vergangenen Wochenende eine blutige Tragödie ab. Ein kleines Mädchen namens Lisa Petunina kam dabei zu Tode, wie im britischen "Mirror" zu lesen ist.

Blutbad in Russland: Mädchen (3) von eigener Mutter mit Hammer erschlagen

Das Kind, gerade drei Jahre alt, lebte mit seiner Mutter Natalia und Vater Vladimir als Abbild einer Bilderbuchfamilie zusammen. Doch die Idylle geriet ins Wanken, als Natalia Petunina die ihr verordneten Medikamente gegen Depressionen falsch dosierte. Die 35-Jährige nahm, so konnte es nach der Horror-Tat rekonstruiert werden, eine Überdosis Antidepressiva ein und verursachte danach ein Blutbad. Mit einem Hammer schlug die Russin so lange auf ihre kleine Tochter ein, bis das Kind tot in einer Blutlache lag. Anschließend versuchte die Mutter, sich selbst das Leben zu nehmen.

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Mörder-Mutter Natalia Petunina nach Suizidversuch im Krankenhaus

Kurz nach dem Tod der Dreijährigen kam der Familienvater von der Arbeit heim und fand seine kleine Tochter erschlagen vor. Unverzüglich herbeigerufene Rettungskräfte konnten nichts mehr für die kleine Lisa tun, das Kind wurde noch am Tatort für tot erklärt. Natalia Petunina kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen nach ihrem Selbstmordversuch ins Krankenhaus, wo die Ärzte um das Leben der 35-Jährigen kämpfen. Ihrer Familie zufolge habe die junge Mutter unter Angststörungen und Depressionen gelitten.

Polizei ermittelt gegen Mutter nach Kindstötung - 20 Jahre Haft drohen

Nach dem brutalen Tod der kleinen Lisa wurde nun ein Ermittlungsverfahren gegen die Mörder-Mutter eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung drohen der Kindermörderin bis zu 20 Jahre Gefängnis. 

Wenn Sie oder ein Angehöriger unter Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, sollten Sie sich Hilfe bei Experten holen, die Ihnen Wege aus dieser Situation aufzeigen. Die Telefonseelsorge ist kostenlos, anonym und 24 Stunden lang unter den Telefonnummern 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar.

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loc/news.de