06.10.2020, 10.49 Uhr

Missbrauchs-Horror in Wales: Pädophiler missbraucht Stieftochter SECHS Jahre lang

Sechs Jahre lang wurde Vicky Morgan missbraucht.

Sechs Jahre lang wurde Vicky Morgan missbraucht. Bild: AdobeStock/ Photographee.eu (Symbolbild)

Missbrauch findet sehr häufig in der eigenen Familie statt. Es sind keine Fremden, die sich an Kindern vergehen, sondern allzu oft sind es Menschen, die ihnen nahestehen. Das musste auch Vicky Morgan aus Wales am eigenen Leib erfahren. Im Alter von sechs Jahren beginnt ihr Martyrium, als ihr Stiefvater anfängt, sie zu missbrauchen. Über den schrecklichen Fall berichtet aktuell der britische "Mirror".

Seitdem sie 6 war! Pädophiler missbraucht Stieftochter sechs Jahre lang

Was anfangs mit leichten Berührungen begann, führte nach nur zwei Wochen bereits zur ersten Vergewaltigung. Sechs Jahre lang wurde die Waliserin von dem Pädophilen missbraucht. Doch erst im Alter von zwölf traut sich Vicky Morgan, sich zu wehren. Sie läuft davon und wird bei einer Pflegefamilie untergebracht. Wieder neun Jahre später nimmt die heute 28-Jährige all ihren Mut zusammen und geht zur Polizei und zeigt ihren Stiefvater an.

Missbrauchsopfer in Panik: Stiefvater wird aus Knast entlassen und kehrt nach Hause zurück

Im Juni 2013 wurde der Stiefvater von Vicky Morgen schließlich zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren verurteilt, nachdem er sich in sieben Fällen der Vergewaltigung schuldig bekannte. Damals hatte man Vicky Morgan erklärt, ihr Peiniger würde niemals in das Dorf, wo sich der Missbrauch ereignete und die junge Frau heute noch lebt, zurückkehren. Doch dies war offenbar eine falsche Information. Denn laut "Mirror" erhielt die 28-Jährige erst kürzlich einen Brief, in dem erklärt wurde, ihr Stiefvater werde demnächst entlassen UND dürfe in seinen Heimatort zurückkehren.

Vicky Morgan leidet an Angstzuständen und PTBS

Für Vicky Morgan ein Albtraum. Seit dem Missbrauch in ihrer Kindheit leidet sie an Angstzuständen und einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Schon jetzt hat die Waliserin Angst, auf der Straße zufällig auf ihren Vergewaltiger zu treffen. "Ich werde für ein Verbrechen gequält, das er begangen hat. Es ist, als wäre ich der Täter", so die junge Frau im Interview mit dem "Mirror".Vicky Morgan fordert nun das Justizministerium auf, die Gesetzgebung zu ändern und sicherzustellen, dass Pädophile für den Rest ihres Lebens nicht in der Nähe ihrer Opfer leben können.

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fka/sba/news.de
Themen: Missbrauch