16.09.2020, 13.20 Uhr

Tödliche Attacke in Schottland: Mann zündet Ex-Freundin an - Vierfach-Mutter stirbt

Ein 48-jähriger Schotte soll seine Ex-Freundin mit Benzin übergossen und die Frau angezündet haben (Symbolbild).

Ein 48-jähriger Schotte soll seine Ex-Freundin mit Benzin übergossen und die Frau angezündet haben (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / tkyszk

Im Sommer 2019 erschütterte ein entsetzliches Verbrechen das schottische Städtchen Bathgate. Eine 47 Jahre alte Frau namens Ann Drummond wurde, so war es im schottischen "Daily Record" zu lesen, bei lebendigem Leib mit Brandbeschleuniger übergossen und angezündet. Jetzt steht der mutmaßliche Täter vor Gericht.

Mann zündet Ex-Freundin an - Vierfach-Mutter stirbt an schweren Verbrennungen

Kevin Marks, so der Name des Mannes, der für den perfiden Brandanschlag auf Ann Drummond verantwortlich gemacht wird, soll seiner Ex-Partnerin unfassbare Qualen zugefügt haben. Der heute 48-Jährige soll seine ehemalige Freundin unweit von Bathgate in der schottischen Region West Lothian angegriffen haben, als die vierfache Mutter in ihrem Auto unterwegs war. Kevin Marks habe sein Opfer mit Benzin überschüttet, sie in Brand gesteckt und lachend zugeschaut, wie sich seine Ex-Partnerin vor Schmerzen wand. Zuvor wurden der Frau schwere Verletzungen durch Schläge auf den Kopf zugefügt. Das Anschlagsopfer habe Augenzeugen zufolge verzweifelt versucht, die Flammen zu löschen, bevor sie mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus kam.

Qualvoller Flammentod nach Brandanschlag auf Ann Drummond (47)

Die Verbrennungen, die 80 Prozent des Körpers bedeckten, sollten sich jedoch als zu schwerwiegend herausstellen - Ann Drummond starb in der Klinik. Vor ihrem Tod konnte das Anschlagsopfer der Polizei jedoch verraten, wer für die abscheuliche Tat verantwortlich war. Wenig später klickten bei Kevin Marks die Handschellen. Dem heute 48-Jährigen wird nun der Prozess gemacht.

Feuer-Täter war bereits vor der Tat psychisch auffällig

Während der Untersuchungshaft kamen jedoch Zweifel auf, ob der mutmaßliche Feuermörder zurechnungsfähig sei. Vor seiner Wahnsinnstat soll Kevin Marks wiederholt psychisch auffällig geworden sein, doch die behandelnden Ärzte sahen offenbar keinen Anlass, den Mann in eine geschlossene Anstalt einweisen zu lassen. Im Zuge der aktuellen Gerichtsverhandlung wurde der Angeklagte aufgrund seiner psychischen Probleme als unzurechnungsfähig eingestuft, zudem plädierte der 48-Jährige auf nicht schuldig. Der Prozess soll im Oktober in Edinburgh fortgeführt werden.

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loc/news.de