07.09.2020, 15.50 Uhr

Tödliche Schießerei in England: Schüler auf dem Schulweg angeschossen - Jugendlicher festgenommen

In Kesgrave wurde ein 15-jähriger Schüler angeschossen.

In Kesgrave wurde ein 15-jähriger Schüler angeschossen. Bild: picture alliance/Joe Giddens/PA Wire/dpa

Die Polizei hat in der britischen Grafschaft Suffolk einen Teenager festgenommen, der auf einen 15-Jährigen geschossen haben soll. Der Angreifer befinde sich in Gewahrsam und werde befragt, teilte die örtliche Polizei am Montagmittag mit. Der Schüler einer High School wurde nach dem Angriff am Morgen schwer verletzt mit einem Helikopter ins Krankenhaus gebracht, wie britische Medien berichteten.

Schüler (15) vor der Schule angeschossen: Täter festgenommen

Assistant Chief Constable Rob Jones sagte: "Wir haben jetzt im Rahmen der Ermittlungen eine Verhaftung vorgenommen und arbeiten mit unseren Partnern in Suffolk und unseren Schulen zusammen, um sicherzustellen, dass sich alle sicher fühlen, wenn sie heute Nachmittag ihre Kinder von der Schule abholen.

Die Kesgrave High School schrieb auf Twitter, alle anderen Schüler seien in Sicherheit und man habe die Situation in enger Absprache mit den Behörden im Griff. Rund um den Tatort waren am Montag zahlreiche Polizeikräfte im Einsatz. Erst am Wochenende hatte ein Mann in Birmingham mehrere Menschen mit einem Messer verletzt, einen von ihnen tödlich.

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Augenzeugen und Eltern berichten über die Schießerei bei Twitter

In den sozialen Medien berichten Augenzeugen und Eltern über die Schießerei.Ein Mann, der am Schauplatz der Schießerei lebt, sagte, er habe Schüsse und Schreie gehört. Er sagte: "Ich hörte das Geräusch des Schusses, ich dachte, jemand hätte eine Pflasterplatte fallen lassen oder so etwas. Ich hörte die Schreie, also rannte ich nach draußen, um zu sehen, ob ich helfen könnte. Als der Krankenwagen und die Polizei eintrafen, wurde ich gebeten, zurück zu gehen, damit sie ihre Arbeit fortsetzen konnten". Paul Leggett, der selbst einen Sohn an der Schule hat, bezeichnet den Vorfall als "widerwärtig". Seiner Meinung nach hätte das nicht passieren dürfen.

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bos/news.de/dpa