01.08.2020, 13.36 Uhr

Tötungsdelikt in Hamm (NRW): Streit eskaliert! Mann (51) auf offener Straße erstochen

In Hamm (NRW) endete eine Streiterei für einen 51-jährigen Mann tödlich.

In Hamm (NRW) endete eine Streiterei für einen 51-jährigen Mann tödlich. Bild: Adobe Stock/ studio v-zwoelf

Ein Streit zwischen zwei Personengruppen in Hamm (Nordrhein-Westfalen) auf offener Straße ist eskaliert und für einen Mann tödlich ausgegangen. Der 51-Jährige sei durch Stichverletzungen ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher der Dortmunder Staatsanwaltschaft am Samstag. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen aufgenommen. Drei Beschuldigte seien nach der Tat vom Freitag vorläufig festgenommen worden. Ob der mögliche Täter dabei ist, ist derzeit unklar. Es solle noch am Samstag (1. August) entschieden werden, ob die drei Beschuldigten dem Haftrichter vorgeführt werden.

Streit in Hamm (NRW) eskaliert! Mann (51) tödlich verletzt

Bei der Auseinandersetzung standen sich dem Sprecher zufolge eine Familie und eine Gruppe von Freunden und Bekannten gegenüber. Einige von ihnen seien schon vor sechs Monaten an einem handgreiflichen Streit beteiligt gewesen. Zunächst habe sich die hitzige Runde am Freitag aufgelöst. Dann habe eine Seite Verstärkung geholt. Bei den neuen gegenseitigen Angriffen sei es zu den Verletzungen mit Todesfolge gekommen. Es ist anzunehmen, dass möglicherweise ein alter Streit wieder aufflammte, der auf der Nassauer Straße schließlich eskalierte. Worüber die beteiligten Personengruppen stritten, ist aktuell noch völlig unklar.

Streit zwischen zwei Gruppen gerät außer Kontrolle: Ein Toter und mehrere Verletzte

Der Verstorbene soll lautStaatsanwalt Felix Giesenregen aus einer Familie mit syrischem Hintergrund stammen. Nach der Erstbehandlung durch einen Notarzt wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Neben dem Opfer gab es laut Giesenregen mehrere weitere Verletzte. "Darunter auch ein Beschuldiger." Über die Schwere der Verletzungen machte der Staatsanwalt im Gespräch mit "wa.de" keine genaueren Angaben. "Aber es sind keine lebensgefährlichen Verletzungen." Die Ermittlungen zur tödlichen Auseinandersetzung in Hamm dauern an.

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sba/news.de/dpa