14.07.2020, 15.06 Uhr

Nach hundertfachem sexuellen Missbrauch: Kinderschänder (65) entgeht Todesstrafe durch Suizid

Einem 65-jährigen Franzosen wurde der hundertfache sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen - um der Todesstrafe zu entgehen, wählte der Kinderschänder den Freitod.

Einem 65-jährigen Franzosen wurde der hundertfache sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen - um der Todesstrafe zu entgehen, wählte der Kinderschänder den Freitod. Bild: AP / picture alliance / dpa

Es sind erschreckende Taten, die einem 65 Jahre alten Mann aus Frankreich vorgeworfen wurden. Der Mann, der jüngst in Indonesien festgenommen wurde, soll mehr als 300 Minderjährige sexuell missbraucht haben.

Franzose (65) soll mehr als 300 Minderjährige sexuell missbraucht haben

Der Franzose soll die Mädchen zwischen zehn und 17 Jahren in ein Hotel in der Hauptstadt Jakarta eingeladen und ihnen Geld für Sex vor der Kamera gezahlt haben, wie der örtliche Polizeichef Nana Sujana einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung zufolge sagte. Opfer, die sich weigerten, habe er körperlich misshandelt. Der mutmaßliche Kinderschänder sollte vor Gericht gestellt und angeklagt werden - doch zu dem Prozess wird es nun nicht kommen.

Pädophiler Rentner begeht Selbstmord im Gefängnis und entgeht Todesstrafe

Der 65-Jährige nahm sich wenige Tage nach seiner Festnahme das Leben. Nach einem Suizidversuch sei der Franzose Medienberichten zufolge in ein Krankenhaus eingeliefert worden, doch letztlich gestorben. Damit kam der Pädophile einem möglichen Todesurteil zuvor: Hätte ein Gericht denMann der Vergewaltigung Minderjähriger für schuldig befunden, hätte der 65-Jährige mit der Todesstrafe durch Erschießen rechnen müssen.

Kinderschänder in Indonesien auf frischer Tat bei Missbrauch ertappt und festgenommen

Der Mann war der Polizei zufolge bereits im Juni festgenommen worden. Die Ermittler hätten ihn halbnackt mit zwei Mädchen in seinem Hotelzimmer in Jakarta gefunden. Viele der Opfer seien Straßenkinder, denen der Mann Arbeit als Models versprach. Ermittler fanden bei dem Mann einen Laptop mit Videos, die ihn beim Sex mit 305 Minderjährigen zeigen sollen. Laut Polizei ereigneten sich die Taten zwischen Dezember 2019 und Juni 2020.

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loc/news.de/dpa