14.04.2020, 14.23 Uhr

Wetter im April 2020 aktuell: Dürre-Horror! Sommerwetter lässt Waldbrandgefahr steigen

Die anhaltende Dürre macht der Natur zu schaffen.

Die anhaltende Dürre macht der Natur zu schaffen. Bild: dpa

Ostern endete in Deutschland mit eisiger Kälte. Tief Tanja lenkte Polarluft nach Mitteleuropa. Mittlerweile ist der kurze Wintergruß vielerorts auch schon wieder vorbei. Hoch Nikolas setzt sich allmählich durch und lässt die Temperaturen wieder kräftig steigen. Vielerorts dürfte das Quecksilber an den kommenden Tagen erneut die 25-Grad-Marke knacken. Damit gehören auch die wenigen Regenschauer am Ostermontag schon wieder der Vergangenheit an. Meteorologen warnen bereits jetzt vor einer erneuten Dürre und hoher Waldbrandgefahr.

Wetter im April 2020: Dürre-Schock! Waldbrandgefahr in Deutschland steigt

Seit Anfang März hat es in Deutschland keinen flächendeckenden Landregen mehr gegeben. Auch der April ist bislang viel zu trocken, erklärt Meteorologe Dominik Jung von "wetter.net". Fehlen die Niederschläge, trocknen die Böden aus. Dadurch steigt auch die Waldbrandgefahr in ganz Deutschland. In weiten Teilen des Landes herrscht bereits jetzt die Waldbrandgefahrenstufe 3. In einigen Regionen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen herrscht Stufe 4 und teilweise sogar die höchste Stufe 5.

Kein Niederschlag in Deutschland! Temperaturen klettern über 20-Grad-Marke

Die Dürreperiode hält laut aktueller Wettervorhersage auch noch an. Für Mittwoch (15.04.2020) sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Höchsttemperaturen zwischen 15 und 20 Grad voraus. "Spätestens am Freitag haben wir im Oberrheingraben wieder sommerliche Werte", sagte ein DWD-Meteorologe am Dienstag in Offenbach.

Lediglich im Norden der Republik bleibt es mit 13 bis 17 Grad auch zum Wochenende hin noch vergleichsweise kühl. Ursache für die Wetter-Zweiteilung über Deutschland ist eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa, die dem Norden kalte Polarluft und dem Süden hingegen milde Mittelmeerluft beschert. Von Regen ist jedoch nirgends etwas spürbar. Es bleibt überwiegend niederschlagsfrei. Ein Ende der Trockenheit ist aktuell noch nicht in Sicht.

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bua/loc/news.de/dpa