29.03.2020, 10.05 Uhr

Coronavirus-News aktuell: "Biblische Ausmaße!" In NY stirbt alle 17 Minuten ein Mensch an Covid-19

Im Big Apple stirbt alle 17 Minuten ein Mensch an COVID-19.

Im Big Apple stirbt alle 17 Minuten ein Mensch an COVID-19. Bild: agrarmotive/AdobeStock

Verlieren die USA den Kampf gegen das Coronavirus? Bilder von leer gefegten Straßen und Leichenzelten gehen um die Welt. 20.000 Menschen infizieren sich in den USA Berichten zufolge jeden Tag. Besonders viele Menschen sterben derzeit in New York City.

Alle 17 Minuten stirbt ein New Yorker an Covid-19

Wie die "Daily Mail" berichtet, stirbt derzeit in New York City umgerechnet alle 17 Minuten ein Mensch an den Folgen des Coronavirus. Und das ist laut Experten erst der Anfang. Die Spitze der Pandemie wird hier in drei Wochen erwartet. Erst danach werden vermutlich - wenn überhaupt - die täglichen Neuerkrankungen und Todeszahlen zurückgehen.

26.000 Coronavirus-Erkrankte allein in New York City

Bereits 26.000 New Yorker sind an Covid-19 erkrankt, die Krankenhäuser befinden sich schon jetzt kurz vor dem Kollaps. 450 Menschen sind allein im Big Apple an den Folgen des Virus gestorben. Die Krankenhäuser warnen vor einer Katastrophe "biblischen Ausmaßes", da die Pflegekräfte mit der Behandlung der tödlich Erkrankten jetzt schon nicht mehr hinterherkommen, so berichtet die "Daily Mail". Innerhalb von 24 Stunden gingen 6.500 Corona-Notrufe ein.

Bricht das Gesundheitssystem in 9 Tagen zusammen?

Krankenhausangestellte rechnen mit einem Kollaps der Krankenhäuser innerhalb der nächsten neun Tage in New York City, das derzeit das Epizentrum der Coronavirus-Pandemie ist. Mit 104.839 Erkrankten (Stand 28.03.2020) überholten die USA das bisherige Epizentrum Italien (derzeit 86.498 Erkrankte). Die Leitungen waren mit Notrufen so überlastet, dass nicht mal alle sofort entgegengenommen werden konnten, sondern immer circa 170 Anrufer in die Warteschlange verfrachtet werden mussten.

"Der 11. September war nichts dagegen"

Die "FDNY" appellierte an die Bürger New Yorks, nur dann die 911 zu wählen, wenn sie einen wirklichen Notfall haben. Das Krankenhauspersonal arbeitet nicht nur am körperlichen, sondern auch am psychischen Limit: "Hölle, biblisch! Kein Scherz! Leute kommen rein, werden intubiert und sterben. Dann das Ganze von vorn", erklärt Dr. Steve Kassapidis vom "Mount Sinai Queens"-Krankenhaus. "Der 11. September war nichts verglichen hiermit", so der Arzt laut Daily Mail.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus in Deutschland, erfahren Sie in unserem Ticker.

US-Präsident Donald Trump ordnete derweil "General Motors" an, unverzüglich mit der Produktion von Beatmungsgeräten zu beginnen.

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sig/news.de