28.03.2020, 10.18 Uhr

Coronavirus News aktuell: Achtung! Nach der Corona-Krise drohen Ihnen Diabetes und Co.

Faulenzen und snacken kann nach der Corona-Krise ernsthafte, gesundheitliche Folgen mit sich bringen. (Symbolfoto)

Faulenzen und snacken kann nach der Corona-Krise ernsthafte, gesundheitliche Folgen mit sich bringen. (Symbolfoto) Bild: AdobeStock/ Cookie Studio

Die Bundesregierung hat am letzten Sonntag ein strenges Kontaktverbot beschlossen. Zwei weitere Wochen müssen die Menschen in der Corona-Isolation ausharren. Ob wir danach wieder rausgehen können oder nicht, ist bislang noch ungewiss. Für einen renommierten Statistik-Forscher kann eine dauerhafte Quarantäne schlimme, gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Statistiker warnt! Coronakrise führt zu Diabetes und Herzerkrankungen

Professor Walter Krämer, Experte für Sozial,-Wirtschafts- und Gesundheitsstatistik von der Technischen Universität Dortmund warnt in einem Gespräch mit der "Osnabrücker Zeitung" aktuell eindringlich vor den Risiken, die entstehen können, wenn die beschlossenen Maßnahmen weiter fortgeführt werden sollten: "Die Leute werden Fett ansetzen, es wird Diabetes zunehmen, es wird häusliche Gewalt zunehmen, und es werden Selbstmorde zunehmen. Dauern die aktuellen Maßnahmen zu lange an, drohen ernsthafte Probleme für die Gesundheit der Bundesbürger", warnt Krämer.

"Zwei, drei Wochen ohne Sport und mit zu viel Essen und in sozialer Isolation sind kein Problem. Aber wenn wir diesen Zustand deutlich länger durchhalten müssten, wäre der Nutzen geringer als die Kosten. Schon jetzt seien "Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland Todesursache Nummer eins, 300.000 Menschen sterben pro Jahr daran", erzählt Krämer und ergänzt. "Es ist bekannt, dass Übergewicht und zu wenig Bewegung diese Erkrankungen befördern." Das würde zwar das Coronavirus eindämmen, aber die negativen Folgen für die allgemeine Gesundheit seien "als Kollateralschaden hinnehmbar", sagt Krämer.

Statistik-Professor hält langfristige Corona-Isolation für "unwahrscheinlich"

Seiner Meinung nach hält er es für "vollkommen unwahrscheinlich", dass Menschen noch weitere Monate lang oder sogar ein Jahr zu Hause bleiben müssen. Er denkt:"Ich gehe davon aus, dass wir in zwei, drei Wochen mit den aktuellen Maßnahmen aufhören und dass wir uns in zwei Monaten darüber totlachen, wie wir uns haben in Panik versetzen lassen." Denn seiner Meinung nach wird die Krise überschätzt, denn die Zahl der Sterbenden sei sehr gering im Vergleich zu anderen Infektionszahlen, meint der Statistiker.

Wenn alle Bundesbürger sich jetzt an die Zwei-Personen-Regel hielten, wäre die Corona-Krise schon bald "nur noch ein böser Traum", sagte der Statistik-Professor. Trotzdem sieht er die Maßnahmen als richtige Entscheidung an.

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bos/sig/news.de
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