20.02.2020, 17.12 Uhr

Asteroiden: Droht uns bald der Weltuntergang? Forscher warnen vor DIESEN Gesteinsbrocken 

Droht uns bald der Weltuntergang? Forscher warnen vor 11 Monster-Asteroiden.

Droht uns bald der Weltuntergang? Forscher warnen vor 11 Monster-Asteroiden. Bild: Adobe Stock/ lassedesignen

Asteroiden sorgen seit Jahrtausenden für Tod und Verwüstung auf der Welt. Krater und andere Narben auf der Erdoberfläche zeugen von den katastrophalen Ausmaßen der gefährlichen Gesteinsbrocken. Astronomen schüren aktuell wieder die Angst vor der Gefahr aus dem All, die uns schon bald umbringen soll.

Tod aus dem All: 11 Asteroiden rasen 2031 auf Erde zu

Astronomen der Universität in Leiden haben herausgefunden, dass es einem Supercomputer gelungen sei, elf Asteroiden zu lokalisieren, die die NASA nicht analysieren konnte. Bei den Killer-Steinen handelt es sich um 100 Meter breite Brocken, die eine Sprengkraft von 100 Atomwaffen haben sollen und somit die ganze Menschheit auslöschen können. Die Universität Leiden sagte dazu in einer Erklärung, dass die Asteroiden "das Potenzial haben, regionale Verwüstungen zu verursachen, die in der Geschichte der Menschheit beispiellos sind", wenn sie auf die Erde aufschlagen sollten. Schon 2031 schlagen die Monster-Geschosse in die Erdoberfläche ein.Die Entdeckung wurde im Februar in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

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NASA hat tödliche Asteroiden nicht erkannt

Sie sagten voraus, dass die Weltraum-Gesteinein den nächsten 10.000 Jahren durch das Sonnensystem reisen würden. Das gefährliche daran ist, dass sie sich in einer "chaotischen" Umlaufbahn befanden - was es schwierig machte, ihre Flugbahnen genau nachzuzeichnen. Mithilfe einer speziellen Technologie, die als Hazardous Object Identifier bezeichnet wird, konnten die Astronomen die von der NASA nicht entdeckten Daten, sichtbar machen. Diese Vorhersage war der Weltraumorganisation aber trotzdem bekannt, sie haben die Daten nur nicht öffentlich gemacht. 

Generell ist "die Wahrscheinlichkeit eines Asteroideneinschlags wirklich gering", schreibt Clemens Rump von der Universität Southampton, in Großbritannien. Aber die Konsequenzen können unvorstellbar sein. Eine britische Studie aus dem Jahr 2017 hat mehrere Szenarien analysiert. Die Meisten Menschen würden bei Einschlägen auf die Erde sterben. Denn dabei entsteht eine atmosphärische Druckwelle, die starke Winde hervorrufen. Etwa 60 Prozent der Todesopfer würden bei einem 400 Meter Geschoss sterben. Danach folgt ein Asteroiden-Einschlag ins Wasser. Die dadurch ausgelöste Tsunamiwelle überschwemmt ganze Städte. 

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bos/news.de
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