21.02.2020, 10.18 Uhr

Kannibale in Russland: Gruselig! 30 Menschen getötet, verspeist und als Pastete verkauft

(Symbolbild) In Russland soll ein Kannibale (38) gemeinsam mit seiner Frau (44) 30 Menschen getötet und verspeist haben.

(Symbolbild) In Russland soll ein Kannibale (38) gemeinsam mit seiner Frau (44) 30 Menschen getötet und verspeist haben. Bild: vlad/AdobeStock

Ein Kannibale, der gemeinsam mit seiner Frau 30 Menschen getötet und gegessen haben soll, ist in Russland im Alter von 38 Jahren im Gefängnis verstorben. Seine Leibspeise war für ihn zu seiner Berufung geworden und so posierte er stolz mit den Körperteilen seiner Opfer und verarbeitete diese auch in Fleischpasteten, die er weiterverkaufte. Durch seinen Tod bleiben nun viele Fragen ungeklärt.

Durch Leichenteile im Kühlschrank überführt

Obwohl Dmitry (38) und Natalia (44) womöglich seit Jahren Menschen ermordeten und verspeisten, führte ein einziger Mord im Jahr 2017 zur Festnahme des Kannibalen-Duos. Dabei handelte es sich um die 35-jährige Kellnerin Elena V., deren Leichenteile im Kühlschrank des Ehepaares gefunden wurden. Teile von Elenas Fleisch wurden auch in einer Pfanne und im Ofen der Wohnung in Krasnodar gefunden.

Über 30 Menschen zu Pasteten verarbeitet

In einem Zeitraum von 18 Jahren soll das Paar um die 30 Morde begangen haben. Neben Menschenfleisch sollen sie auch das Fleisch von Hunden und Katzen verarbeitet und verzehrt haben. Laut "Sun" hat Natalia das Menschenfleisch in Pasteten verarbeitet und sogar an lokale Restaurants und an eine Militärakademie geliefert.

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Kannibalen-Opfer über Dating-Seiten angelockt

Vor Gericht hieß es, dass Natalia ihren Mann zum Mord an der Kellnerin aufgefordert hat, nachdem diese mit Dmitry geflirtet hatte. Sie sagte aus, dass ihr Mann "die Leichenteile ins Badezimmer geräumt und die Haut vom Schädel geschnitten hat. Ohren und Lippen trennte er mit seinen Zähnen ab und aß sie." Den Kontakt zu ihren vorherigen Opfern stellten Dmitry und Natalia über Dating-Websites her.

Kannibale posierte mit Leichenteilen

Ein gefundenes Fressen für die Justiz waren Bilder, auf denen Dmitry mit den Leichenteilen seiner Opfer posierte. So konnten die Ermittler unter anderem ein Bild sicherstellen, das den Kannibalen mit einer abgetrennten menschlichen Hand im Mund zeigte. Ein weiteres Bild aus dem Jahr 1999 zeigt einen abgetrennten menschlichen Kopf mit einer Zitrone auf der Nase und Cartoon-Stickern auf den Augen.

Die beiden Kannibalen waren erfahrene Schlächter

Obwohl dem Paar bis auf die Kellnerin vor Gericht keine weiteren Morde nachgewiesen werden konnten, ist die Staatsanwaltschaft überzeugt: Bei Dmitry und Natalia handelt es sich um begabte "Schlächter" mit viel Erfahrung.

WennDmitry B. ein Erst-Täter gewesen wäre, wie konnte er die Körperteile mit so viel Expertise von den Knochen trennen und von Haut befreien? Das gab die Staatsanwältin zu denken. Auch die Tatsache, dass die menschlichen Überreste so professionell im Kühlschrank und Tiefkühlfach aufbewahrt wurden, spricht laut der Anwältin dafür, dass das Paar viel Erfahrung im Töten und Verarbeiten von Menschen gehabt haben muss.

Kannibale hinterlässt viele Fragen unbeantwortet

Wie "Sun" berichtet, wird vermutet, dass der Kannibale Dmitry B. für Dutzende weiterer ungeklärte Todes- und Vermisstenfälle verantwortlich sein könnte, die er gemeinsam mit seiner Frau Natalia (44) ermordet und ebenfalls verspeist haben soll. Dieses Geheimnis nimmt der "Teufel", wie er seit seiner Verhaftung genannt wird, mit ins Grab.

Todesursache des "Teufels" ist unbekannt

Dmitry B. wurde zu 12 Jahren Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Kurz nachdem sein Antrag auf Lockerung des Strafmaßes abgelehnt wurde, starb der Mörder im Gefängnis. Die Todesursache ist laut "Sun" noch unbekannt.

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sig/bos/news.de
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