08.10.2019, 13.48 Uhr

Greta Thunberg: Geschmacklose Drohung! "Greta" an Brücke aufgeknüpft

Greta Thunberg polarisiert.

Greta Thunberg polarisiert. Bild: dpa

Greta Thunberg polarisiert: Die Klimaaktivistin spaltet die Gesellschaft. Während sie von der einen Seite gefeiert wird, wird sie von der anderen gehasst. Die Kommentarspalten im Internet kochen regelmäßig über vor Wut gegen das 16-jährige Mädchen. Nun hat der Hass gegen Greta Thunberg allerdings einen Tiefpunkt erreicht, der nicht nur äußerst geschmacklos, sondern auch lebensgefährlich ist. In Italien haben Unbekannte "Greta" aufgeknüpft - zumindest im übertragenen Sinne.

Geschmacklose Drohung! "Greta Thunberg" an Brückengeländer erhängt

Bilder auf Twitter zeigen die moralisch höchst verwerfliche Aktion. Eine Puppe, die mit ihren langen geflochtenen Zöpfen und einem gelben Regencape stark an die junge Schwedin erinnert, wurde am Montag an einem Brückengeländer in Rom aufgehängt. Daneben prangt ein Schild: "Greta is your God" (auf Deutsch: "Greta ist euer Gott").

Sie können den Tweet nicht sehen? Dann hier entlang.

Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf italienische Medien berichtet, wurden inzwischen Ermittlungen wegen schwerwiegender Drohung eingeleitet. "Es ist eine Schande, einePuppe von @GretaThunberg hängend an eine Brücke in unserer Stadt gefunden zu haben", verurteilt Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi die Aktion auf Twitter. Sie ruft zur Solidarität mit Greta und ihrer Familie auf. Man könnte Greta auch einfach ignorieren, jedoch scheint es einigen Menschen ein Bedürfnis zu sein, mit Beschimpfungen und Drohungen um sich zu werfen.

Klimaaktivistin wehrt sich gegen Kritiker

Immer wieder sieht sich die schwedische Klimaaktivistin mit üblen Beschimpfungen konfrontiert. Doch sie wehrt sich. "Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind die Hasser so aktiv wie immer - greifen mich, mein Aussehen, meine Kleidung, mein Verhalten und meine Unterschiede an", schrieb die 16-Jährige auf Twitter.

Sie verstehe nicht, warum erwachsene Menschen ihre Zeit lieber damit verbrächten, Kinder und Jugendliche für ihre Hinweise auf die Wissenschaft zu verspotten und zu bedrohen, anstatt etwas Gutes zu tun. "Ich nehme an, sie fühlen sich einfach ziemlich bedroht von uns." Weiter ergänzte Thunberg, man solle seine Zeit nicht damit verschwenden, diesen Leuten weitere Beachtung zu schenken. "Die Welt wacht auf. Wandel kommt, ob sie es mögen oder nicht. Wir sehen uns an diesem Freitag auf den Straßen!"

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bua/fka/news.de/dpa
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