03.06.2020, 10.32 Uhr

Lotto-Zwangsausschüttung 2020: Wann erfolgt eine garantierte Auszahlung des Lotto-Jackpots?

Wann kommt es zu einer Zwangsausschüttung beim Lotto?

Wann kommt es zu einer Zwangsausschüttung beim Lotto? Bild: dpa

Der mit 28 Millionen Euro prall gefüllte Jackpot im Lotto 6aus49 musste bei der bundesweiten Ziehung beim Lotto am Mittwoch, 03.06.2020, garantiert ausgezahlt werden. Mit sechs richtigen Lottozahlen und richtiger Superzahl wurde er nicht geknackt, daher erfolgte eine Zwangsausschüttung in der nächsttieferen Gewinnklasse. Die Gewinn-Quoten im Lotto am Mittwoch können Sie hier nachlesen.

Wann kommt es zu einer Zwangsausschüttung beim Lotto - 6 aus 49?

Wie Lotto Rheinland-Pfalz am Montag mitteilte, gibt es diese Ausschüttung immer dann, wenn in zwölf aufeinanderfolgenden Ziehungen der Jackpot nicht geknackt wurde. Er muss seit 2009 nach den Regeln von Lotto im Spiel 6 aus 49 auf jeden Fall in der 13. Ziehung geleert werden. Auch am vergangenen Samstag hatte kein Spielteilnehmer alle sechs Zahlen und die Superzahl richtig tippen können.

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So funktioniert die Zwangsauszahlung beim Lotto am Mittwoch und Lotto am Samstag und in der Zusatzlotterie Spiel77

Gibt es nach 12 Ziehungen einen oder mehrere Gewinner in der ersten Gewinnklasse, wird der Jackpot, in der Regel mit mehr als 30 Millionen Euro, regulär ausgezahlt. Gewinnt kein Spieler in dieser Gewinnklasse (sechs Richtige plus Superzahl), wird der Jackpot der Gewinnklasse zwei (sechs Richtige) zugeordnet. Bleibt diese auch unbesetzt, erhält jeweils die nächste niedrigere Gewinnklasse den Jackpot (fünf Richtige plus Superzahl). Theoretisch, wenngleich unwahrscheinlich, ist es nach Angaben von Lotto auch möglich, dass die Gewinner der Gewinnklasse neun den Jackpot unter sich aufteilen.

Auch im Spiel77 darf der Jackpot nur über 12 Ziehungen anwachsen und muss in der 13 Ziehung ausgeschüttet werden.

Wie stehen die Chancen beim Lotto den Jackpot zu knacken?

Die Wahrscheinlichkeit, bei Lotto im Spiel 6aus49 sechs Richtige plus Superzahl zu treffen, liegt bei 1 zu 140 Millionen. Für die zweite Gewinnklasse benötigt man nur sechs Richtige, dafür liegen die Chancen bei 1 zu 16 Millionen.

Wie oft kam es bereits zu einer Zwangsausschüttung beim Lotto?

Seit Inkrafttreten der neuen Regularien im Jahre 2009 gab es laut "lotto.de" bisher nur zwölf Mal die Chance auf Zwangsauszahlungen beim Lotto am Samstag bzw. Lotto am Mittwoch. Davon erstaunlicher Weise drei mal im Jahr 2019 und jetzt schon zwei Mal im Jahr 2020. Von diesen bislang zwölf möglichen Zwangsausschüttungen wurden letztendlich 7 regulär gewonnen und 5 Jackpots tatsächlich auf die Gewinnklasse 2 ausgeschüttet. Mittwoch, 03.06.2020, reichten 6 Richtge für den Hauptgewinn. Möglicherweise war das die letzte Zwangsausschüttung, da die Lotto-Regeln zum Herbst 2020 geändert werden sollen.

Wie hoch war die größte Summe, die bei einer Zwangsausschüttung ausgezahlt wurde?

Die höchste Summe, die bei einer Lotto-Zwangsauszahlung ausgeschüttet wurde, lag bei 37,1 Millionen Euro. Gewonnen wurde sie im Mai 2016 in Nordrhein-Westfalen. Die zweithöchste Summe, die hätte ausgeschüttet werden können, lag bei 33,8 Millionen Euro. Diese wurde im Juli 2015 allerdings in der 13. Ziehung regulär gewonnen in Berlin.

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fka/kad/news.de/dpa