02.12.2017, 12.26 Uhr

Potsdamer Weihnachtsmarkt im News-Ticker: +++ Freitag, 1.12.2017, 19.41 Uhr: Suche nach möglichen weiteren Paketen dauert an +++

Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab.

Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab. Bild: Julian Stähle/dpa

Nach dem Fund eines gefährlichen Pakets am Rande des Potsdamer Weihachtsmarkts suchen Polizisten nach weiteren verdächtigen Paketen. Das sagte ein Polizeisprecher am Freitagabend. Es bestehe aber keine Gefahrenlage mehr. Die Apotheke, in der das Paket am Nachmittag entdeckt worden war, und Teile des Weihnachtsmarkts bleiben weiter abgesperrt. Die Polizei geht davon aus, dass der Markt am Samstag wieder geöffnet hat. Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hatte gesagt, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Pakete in der Umgebung der Apotheke ausgeliefert wurden.

+++ Freitag, 1.12.2017, 19.09 Uhr: Auch Böller in Paket - aber wohl nicht explosionsfähig +++

Nach dem Fund eines verdächtigen Pakets in der Potsdamer Innenstadt hat der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen. Hintergrund sei, dass ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen werden könne, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Freitagabend. Zudem gebe es beim Staatsschutz Spezialisten für Spreng- und Brandsätze.

Am Abend suchte die Polizei nach weiteren möglichen Paketen, die in der Umgebung ausgeliefert worden sein könnten. Die Suche erstrecke sich auf einen Radius von 300 bis 400 Metern. Bislang sei aber kein weiteres Paket entdeckt worden. Die Polizei gehe davon aus, dass der Potsdamer Weihnachtsmarkt am Samstag wieder regulär öffnen kann.

In dem Paket befanden sich nach Angaben von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) ein sogenannter Polenböller sowie Nägel. Es deute einiges darauf hin, dass das Paket nicht explosionsfähig war, weil kein Zünder gefunden wurde, sagte er am Freitagabend.

+++ Freitag, 1.12.2017, 18.15 Uhr: Brandenburgs Innenminister: Unklar, ob Attrappe oder Sprengkörper +++

In dem am Potsdamer Weihnachtsmarkt gefundenen Paket waren nach Angaben von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) Nägel. Es sei unklar, ob es sich um eine Attrappe oder einen Sprengkörper gehandelt habe, sagte der Innenminister am Freitagabend in Potsdam. "Die Ermittlungen stehen ganz am Anfang."

Dass in dem Paket Nägel waren, habe eine Röntgenuntersuchung gezeigt. Aber es sei nicht klar, ob in dem Paket auch Sprengstoff oder nur Gips oder ein anderes "Fakemittel" waren. Die Nägel seien in einem Metallgefäß ähnlich einer Konservendose gewesen. Nach Angaben eines Polizeisprechers befanden sich auch Drähte in dem Paket. Es wurde mit einem Wasserstrahl geöffnet.

Das Paket wurde laut Schröter in eine Apotheke geliefert. Es sei möglich, dass weitere Pakete in die Umgebung geliefert wurden. Das werde derzeit untersucht. Schröter sagte, es sei zu früh, davon zu sprechen, dass es sich um einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt gehandelt habe. Es könnte auch dem Apotheker gegolten haben. Rund um die Apotheke wurde ein Sperrbezirk von etwa 100 Metern eingerichtet.

+++ Freitag, 1.12.2017, 18.01 Uhr: Innenminister: Im Paket von Potsdam waren Nägel - Sprengstoff unklar +++

In dem am Potsdamer Weihnachtsmarkt gefundenen Paket waren nach Angaben von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) Nägel. Ob sich tatsächlich auch Sprengstoff darin befunden habe, sei unklar, sagte Schröter am Freitagabend.

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