11.04.2017, 14.19 Uhr

Skandal-Urteil: Vergewaltiger bekommt mehr Schmerzensgeld als Opfer

In Großbritannien wurde einem Vergewaltiger Schmerzensgeld gewährt.

In Großbritannien wurde einem Vergewaltiger Schmerzensgeld gewährt. Bild: Fotolia / detailblick-foto

Seit 2005 lebt der Kurde Bashdar Abdulla Qarani in Großbritannien. Bis jetzt häufte er eine stolze Liste an Vergehen, wie Körperverletzung, Diebstahl und versuchte Vergewaltigung ein. Laut der britischen "Sun" kassierte der illegale Einwanderer für letzteres eine Haftstrafe von vier Jahren. Nach nur zwei Jahren war der Mann wieder auf freiem Fuß. Dann passierte das Unfassbare.

Gericht spricht Vergewaltiger Schmerzensgeld zu

Die Behörden wollten verhindert, dass Qarani untertaucht. So nahm die Polizei den Mann erneut fest und sperrte ihn weitere elf Monate ein. Doch der Sex-Täter kam wieder frei. Sein Anwalt klagte auf Schmerzensgeld. Der Grund: Der 36-Jährige hatte gar keine offiziellen Papiere und konnte so gar nicht von den Behörden identifiziert werden. Das Gericht gab dem Anwalt recht. Der Kurde bekommt nun 27.000 Pfund (ca. 31.000 Euro) Schmerzensgeld. Das Vergewaltigungsopfer erhielt nur 7.000 Pfund (ca. 8.200 Euro).

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bua/koj/news.de
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