15.01.2017, 15.42 Uhr

Sturmtief "Egon": Wellen treffen "Aida"-Kreuzfahrtschiff! Mehrere Verletzte

Sieben Meter hohe Wellen führten zur Überflutung des

Sieben Meter hohe Wellen führten zur Überflutung des "Aida"-Partyraums. Bild: dpa

Auf einem Kreuzfahrtschiff in der Nordsee sind bei einem kräftigen Sturm drei Menschen verletzt worden. "Es gab zwei Passagiere mit Prellungen und einen mit einer Fraktur", teilte eine Aida-Sprecherin am Sonntag mit. Die Aida-"Prima" wurde demnach in der Nacht zum Samstag von Tief "Egon", das mit bis zu Windstärke 10 angekündigt war, kräftig durchgeschüttelt. "Das Schiff war jedoch zu jeder Zeit sicher", betonte die Sprecherin. Der Kapitän und seine Crew fuhren das Schiff demnach "besonnen in die Elbe" Richtung Hamburg.

Schiff Aida-"Prima" von Tief "Egon" durchgeschüttelt - 3 Verletzte

Auf einem von "Bild" veröffentlichen Video ist zu sehen, wie auf einem Deck der Pool überläuft und Mobiliar durch die Gegend rutscht. Die Folgen der Wellen habe die Mannschaft aber schnell behoben, teilte die Aida-Sprecherin mit. Die Verletzten seien zunächst an Bord versorgt und später in ein Hamburger Krankenhaus gebracht worden.

Weniger Schnee, mehr Frost: Es bleibt winterlich

Nach dem verschneiten Wochenende bleibt es winterlich kalt in Deutschland. Hoch "Brigitta" werde das Wetter in der kommenden Woche bestimmen, teilte am Sonntag der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Für die Südhälfte des Landes bedeutet das Dauerfrost mit Höchstwerten um Minus drei Grad. Im Schwarzwald und in Alpennähe wird es nach dem vielerorts bewölkten und nassen Sonntag sonnig und klar.

Winter-Wetter 2017: Bis zu minus 15 Grad in der Nacht

In der Nacht zum Montag fällt laut DWD-Meteorologen noch etwas Schnee, aber die Woche beginnt ohne neue Niederschläge. Vor allem im Norden und Westen, wo die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen, zeigt sich die Sonne. Im Rest des Landes wird es frostiger. Nachts sinken die Temperaturen auf bis zu minus 15 Grad. Bei dichter Bewölkung fällt auch am Dienstag kaum Regen oder Schnee. Nach Angaben der DWD-Meteorologen liegen die Höchstwerte zwischen minus acht Grad im Süden und minus ein Grad im Norden.

Niederschläge und Schnee

Ab Mittwoch mischen sich von Norden her Tiefausläufer in die Hochdruckzone, die für leichte Niederschläge und teilweise auch etwas Schnee sorgen. Unter dichten Wolken steigen die Temperaturen im Norden dann auf bis zu fünf Grad. Im Süden bleibt es noch längere Zeit heiter und trocken. Wesentlich wärmer wird es auch dann nicht.

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saw/news.de/dpa
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