25.03.2016, 08.10 Uhr

Ostern 2016 - Friedens-Demonstrationen: Ostermärsche: Alles über Termine, Tradition, Bräuche und Geschichte

Demonstranten beim Ostermarsch 2015 in Hamburg.

Demonstranten beim Ostermarsch 2015 in Hamburg. Bild: Markus Scholz/dpa

Von news.de-Volontärin Saskia Weck

Ostermärsche haben sich als jährlich um die Osterfeiertage stattfindende Form der Friedensbewegung in der Bundesrepublik etabliert. Den ersten Ostermarsch gab es Ostern 1958 in London. Rund 10.000 Menschen marschierten zum Atomforschungszentrum Aldermaston und demonstrierten gegen die nukleare Aufrüstung. Kurze Zeit später wurde der Friedensmarsch auch bei deutschen Pazifisten populär.

Ostermärsche 2016: Diese Geschichte steckt hinter dem Oster-Brauch

Die Ostermärsche stehen in diesem Jahr vor allem im Zeichen der Flüchtlingskrise und wenden sich gegen Rechtsextremismus. Das Motto der "Friedensversammlung Rhein Ruhr" lautet 2016 beispielsweise: "Fluchtursachen erkennen - Verantwortliche benennen - Kriegsursache beseitigen! Rüstungsexporte stoppen, Atomwaffen ächten, zivile Lösungen schaffen!"

Thema der Ostermärsche 2016: Flucht aus Syrien und anderen Ländern, gegen Rechtsextremismus und Gewalt

Zu Fuß, auf dem Fahrrad, singend und mit Bannern demonstrierend ziehen die Ostermarsch-Teilnehmer aber auch heute noch gegen Waffenexporte und Atomkraft durch die Städte. Der erste Ostermarsch 2016 fand am Karfreitag in Gronau statt. Laut dem Bonner Netzwerk Friedenskooperative finden in diesem Jahr an etwa 80 verschiedenen Orten Ostermärsche statt. Traditionell gehen die Menschen zwischen Gründonnerstag und Ostermontag auf die Straßen.

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