13.10.2015, 09.36 Uhr

Miese Drogen-Masche?: Drohende Todesstrafe! Rentner mit 3 Kilo Crystal geschnappt

Weil er auf eine miese Masche hereinfiel, droht einem 67-jährigen Rentner in Japan die Todesstrafe (Symbolbild).

Weil er auf eine miese Masche hereinfiel, droht einem 67-jährigen Rentner in Japan die Todesstrafe (Symbolbild). Bild: dpa

Ein unbedachter Trip könnte dem 67-Jährigen Kadrush P. das Leben kosten. Denn der 67-Jährige steht in Japan wegen Drogenschmuggels vor Gericht. Aber was genau war eigentlich passiert? Die "Bild"-Zeitung berichtet über sein Schicksal, welches trauriger nicht hätte sein können.

Rentner in Japan vor Gericht: Fiel er auf eine miese Drogen-Masche rein?

Seit acht Monaten sitzt Kadrush P. laut der "Bild"-Zeitung nun schon im Knast. In Japan droht ihm die Todesstrafe, weil er mit drei Kilo Crystal Meth am Flughafen erwischt wurde. Eigentlich eine klare Sache, wäre da nicht die Vorgeschichte, die jedem vernünftigen Bürger hätte misstrauisch machen müssen. Im Januar bekam der Mann ein Schreiben einer Anwaltskanzlei. Er sei auserwählt ein großes Erbe zu erhalten, weil ein japanischer Geschäftsmann gestorben sei und verfügt habe, dass sein Vermögen an Bedürftige verteilt werden solle.

Angeblicher Geschäftsmann verteilt Erbe an Bedürftige

Bereits da hätte Kadrush P., der zu diesem Zeitpunkt von 900 Euro Rente lebte, misstrauisch werden müssen. Schließlich kannte er den Mann gar nicht. Der Mann wähnte sich dennoch glücklich, flog nach Hongkong und wurde dort von angeblichen Mitarbeitern der Anwaltskanzlei betreut. Nach vier Tagen Aufenthalt flog er weiter nach Hiroshima. "Eine Assistentin übergab ihm am Flughafen eine Tasche, in der ein Geschenk für unsere Mutter sein sollte", berichtete Sohn Agim die folgenden Ereignisse gegenüber der "Bild". Nun kann man sich wahrlich schon denken, was dann passierte.

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Söhne hoffen auf Freisprechung des Vaters in Japan

Die Zöllner fanden drei Kilo Crystal Meth in der Tasche, umgerechnet ein Wert von 500.000 Euro. Der 67-jährige Rentner kam ins Gefängnis. Das Urteil ist noch nicht gesprochen. Seine Söhne hoffen, dass er frei kommt. "Er wollte mit dem Geld eine größere Wohnung mieten und bessere Pflegebedingungen für unsere Mutter bezahlen." Nun kann er nur hoffen, dass er mit dem Leben davon kommt.

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ife/saw/news.de
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