12.05.2015, 19.31 Uhr

Chemiespray, Taser, Prügel: Lesen Sie hier, wie psychisch Kranke in US-Gefängnissen gequält werden.

Mit Tasern geschockt: Psychisch Kranke werden in US-Gefängnissen misshandelt.

Mit Tasern geschockt: Psychisch Kranke werden in US-Gefängnissen misshandelt. Bild: Picture Alliance/dpa

Ein 62-Jähirger aus Florida sei wegen eines geringfügigen Vergehens inhaftiert worden. Von Wachleuten wurde der Mann, der an Angstzuständen litt, mehr als ein Dutzend Mal mit chemischem Spray besprüht und an einen Stuhl gefesselt. Er starb an Herzversagen.

Ein Obdachloser aus South Carolina wurde eingesperrt, weil er in einer kalten Winternacht in einem Schuleingang geschlafen habe. Im Gefängnis wurden ihm Arm und Hand verdreht sowie in den Oberkörper getreten. Die Folge: Lungenriss, dreifacher Rippenbruch, zwei gebrochene Wirbel.

Der Zustand einer 58-Jährigen mit bipolarer Störung verschlechterte sich zusehends, da sie ihre Medikamente nicht erhielt. Ein Wachmann habe sie acht Minuten lang getasert.

New York: Gefängnisinsel Rikers Island gilt als eines der berüchtigsten Gefängnisse

Die Gefängnisinsel Rikers Island in New York ist eines der berüchtigtsten Gefängnisse. So starb ein psychisch kranker Obdachloser in einer mit mehr als 38 Grad völlig überhitzten Zelle. Der 56-Jährige war eingesperrt worden, weil er in einem Treppenhaus Zuflucht vor der Kälte gesucht hatte.

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lvo/zij/news.de
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