22.05.2014, 11.30 Uhr

Kondome, Folterzettel, Arztkittel: Perverser Sex-Schuppen in Güstrow

Im Fall der vermissten Diana Ferch könnte es neue Erkenntnisse geben. In einem Bahnschuppen in Güstrow fanden offenbar perverse Sex-Folterungen statt.

Im Fall der vermissten Diana Ferch könnte es neue Erkenntnisse geben. In einem Bahnschuppen in Güstrow fanden offenbar perverse Sex-Folterungen statt. Bild: Screenshot Facebook / Diana Ferch - Vermisst

In Mecklenburg-Vorpommern machten Ermittler einen erschreckenden Fund. In der Nähe des Bahnhofes in Güstrow entdeckten sie einen verlassenen Schuppen. Überall liegen benutzte Kondome auf dem Boden verteilt. Hunderte Zettel beschreiben sexuelle Folterpraktiken wie Infusionen und auch Analdehnungen. Wie die Zeitung «Nordkurier» meldet, könnte ein perverser hier über Jahre hinweg seine perversen Sex-Fantasien ausgelebt haben.

Krankenhauskittel und Kinder-Unterwäsche an den Wänden

Es ist erschreckend welches Bild sich den Detektiven im Haus im Paradiesweg bot. In den abgedunkelten Räumen des ehemaligen Bahnschuppens lassen Krankenhauskittel, Damen- und Kinderunterwäsche nur erahnen, welche Szenen sich hier abgespielt haben könnten. Die Zettel zeugen von extrem brutalen Sexpraktiken.

Zusammenhang zwischen Sex-Schuppen und vermissten Diana Ferch?

Nach Berichten des «Nordkurier» wird die verlassene Hütte in den Zusammenhang mit der 2011 verschwundenen Diana Ferch gebracht. Zeugenangaben brachten die Privatermittler, die von der Mutter der vermissten Frau beauftragt wurden, auf diese heiße Spur. Denn die junge Frau wurde hier zuletzt gesehen.

Die 26-jährige Diana Ferch aus Stralsund kehrte von einer Wandertour nicht heim. Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Sie ließ ihren Sohn und ihren Lebensgefährten zurück.

Zunächst hat die Polizei hat das marode Gebäude abgesperrt. Nach ersten Ermittlungen gehöre die gefundene Kleidung und ein Rucksack nicht Diana Ferch. Mittel DNA-Analyse soll nun festgestellt werden, ob der Sex-Schuppen überhaupt im Zusammenhang mit der Vermissten in Zusammenhang steht.

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bua/news.de/dpa
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