22.02.2014, 09.00 Uhr

Dicker Hund!: Auch Tiere sind jetzt im Fitnesswahn

Von news.de-Redakteurin Isabelle Wiedemeier

Hunde-Fitness ist aus den USA herübergeschwappt.

Hunde-Fitness ist aus den USA herübergeschwappt. Bild: dpa

80 Millionen Menschen leben in Deutschland, etwa die Hälfte von ihnen ist übergewichtig. 26 Millionen Haustiere leben auch hier - und etwa ein Drittel ist ebenfalls zu dick. Die Gründe hier wie dort: Eine energiereiche Ernährung, obwohl längst nicht alle Menschen auf dem Bau arbeiten und kaum ein Haustier noch ständig durch die Wildnis tobt.

Die Konsequenzen für den Mensch sind Diät, Fitnessstudio, manchmal ein völlig neuer Lebenswandel. Ähnliches droht nun auch Hund und Co, und nicht anders als bei der humanen Diät- und Fitnesswelle schwappt der Trend aus den USA herüber. Warum Hunde Fitnesstraining noch viel dringender brauchen als Menschen, erklären die amerikanischen Hunde-Fitness-Buch Autoren Marty Becker und Robert Kushner:

Trainierte Hunde leben zwei Jahre länger

Dieser Golden Retriever hat zehn Kilo zu viel auf den Rippen.

Dieser Golden Retriever hat zehn Kilo zu viel auf den Rippen. Bild: dpa

«Übergewichtige Tiere haben mit denselben gesundheitlichen Problemen zu kämpfen wie Menschen» - weil sie jedoch statt 75 nur 12 Jahre alt werden, träfen die Effekte sie früher und härter. Hunde bräuchten für ihr kurzes Leben daher so viel gesundheitliche Unterstützung wie möglich: «Trainierte Haustiere leben 15 Prozent länger als übergewichtige!» Bei Hunden sind das rund zwei Jahre.

Deshalb lassen die Amis ihre Hunde Runden in speziellen Hunde-Pools schwimmen, auf Laufbändern rennen und hängen ihnen Gewichte um den Bauch. Die Fitnessstudios heißen «Rex Center» oder «Derty Dog» und es gibt professionelle Gassi-Geher, die mit den Tieren joggen.

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