18.06.2012, 11.01 Uhr

Nach Fischgericht: Tintenfisch schwängert Frau

Menschen mögen den Oktopus - ob als wissenschaftliches Faszinosum (wie auf diesem Symbolfoto) oder auf dem Teller.

Menschen mögen den Oktopus - ob als wissenschaftliches Faszinosum (wie auf diesem Symbolfoto) oder auf dem Teller. Bild: dapd

Dieses Essen hatte unangenehme Folgen: Eine 63-jährige Frau in Südkorea aß eine Portion gekochten Tintenfisch. Plötzlich bemerkte sie einen stechenden Schmerz in ihrem Mund. Sie suchte einen Arzt auf und erklärte ihm, sie habe das Gefühl, dass insektenartige Wesen in ihrem Mund leben würden.

Der Arzt untersuchte die 63-Jährige. Ergebnis: Beim Meeresmahl biss sie auch auf den Fortpflanzungsapparat des Tintenfischs. Die befruchteten Eier spritzten durch den Mund, versuchten, sich im Gewebe einzunisten und dort in aller Ruhe zu wachsen. Wie die englische Daily Mail weiter berichtet, entfernten Ärzte der 63-Jährigen am Ende zwölf Mini-Tintenfische aus Zunge, Zahnfleisch und Wange.

Wer nun Angst vor dem nächsten Biss in einen Tintenfisch hat, kann unbesorgt aufatmen: Im Gegensatz zu asiatischen Ländern werden den Tieren für den Verzehr in unseren Breiten die Innereien komplett entfernt.

jag/zij/news.de