16.04.2020, 00.01 Uhr

Corona-Krise: Festivals "Hurricane" und "Southside" sind abgesagt

Die Punk-Rock-Band Rancid beim Southside Festival im Jahr 2017

Die Punk-Rock-Band Rancid beim Southside Festival im Jahr 2017 Bild: imago/HMB-Media/spot on news

Der Beschluss der Bundesregierung, Großveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich zu untersagen, hat eine erste Konsequenz nach sich gezogen: Das Zwillingsfestival "Hurricane" und "Southside" wurde offiziell abgesagt.

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Das gaben die Veranstalter via Instagram bekannt: "Dieser Schatten guckte uns ja schon seit Wochen bedrohlich über den Tellerrand hinweg an, aber nun ist er über uns. Und es schmerzt. Und zwar richtig doll", heißt es dort. Allerdings sei man "aufgrund des bundesweiten Veranstaltungsverbots" gezwungen, die Festivals abzusagen. "Wir begrüßen diese Entscheidung natürlich als verständliche und wichtige Sicherheitsmaßnahme für die Bevölkerung und setzen fortan alles daran euch stets auf dem Laufenden zu halten", so die Veranstalter weiter.

Wie geht es weiter?

Bis man sagen könne, wie genau es weitergeht und was mit den gekauften Tickets geschieht, würde es aber noch einige Zeit dauern: "Unser Team arbeitet unermüdlich daran, die kommenden Schritte festzuzurren, aber leider brauchen wir dafür noch ein paar Tage. Wir melden uns natürlich schnellstens mit allen Infos bei euch", versprechen die Macher.

Vom 19. - 21. Juni hätten in Scheeßel und Neuhausen ob Eck Bands wie The Killers ("Mr. Brightside"), die US-Punkrock-Ikonen Rise Against ("Satellite") oder die deutsche Hip-Hop- und Electropunk-Formation Deichkind ("Arbeit nervt") auftreten sollen.

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