12.02.2020, 09.30 Uhr

Haarausfall: Diese Fehler beim Haar-Styling sollten Sie vermeiden 

Diese Styling-Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden, um Haarausfall vorzubeugen!

Diese Styling-Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden, um Haarausfall vorzubeugen! Bild: imago images / MediaPunch/spot on news

Neben erblich bedingtem Haarausfall, der sogenannten androgenetischen Alopezie können auch Mangelerscheinungen oder hormonellen Schwankungen Haarausfall verursachen Vor allem wenn der Haarausfall bei Frauen auftritt, sollte zügig ein Hautarzt aufgesucht werden. Sind Haare einmal ausgefallen, wachsen sie in den seltensten Fällen wieder nach. Aber auch falsche Pflege- und Styling-Angewohnheiten können Ursache für Haarausfall sein. Wer sich volles, kräftiges Haar wünscht, sollte daher diese Fehler vermeiden.

Die falsche Haarwäsche verwenden

Die tägliche Haarwäsche gehört für viele Frauen zur morgendlichen Routine. Doch leider trocknet zu häufiges Haarewaschen das Haar aus und macht es brüchig. Das gilt vor allem bei der Anwendung von Shampoos mit Silikonen, welche die Haarstruktur aufrauen, sowie für die sogenannten "Cleansing Shampoos" - also Shampoos, die tiefenreinigend gegen Rückstände und Fett wirken sollen. Zudem bringt das häufige Waschen den pH-Wert der Kopfhaut aus dem Gleichgewicht und verstärkt so den Haarverlust. Daher sollte man unbedingt ein mildes, möglichst natürliches Shampoo verwenden.

Ein straffes Haarstyling verstärkt Haarausfall

Ein strenger Dutt oder Pferdeschwanz, eng gebundene Haargummis und festgesteckte Haarnadeln: Auch ein zu straffes Styling kann sich negativ auf den Haarwuchs und die Kopfhaut auswirken. Es spannt das Haar extrem und beschädigt so die Haarwurzeln. Daher sollte man seine Haare häufiger einmal offen tragen. Extra-Tipp: Nach einem straffen Frisurentag abends die Kopfhaut massieren, am besten mit einem revitalisierenden Haarwasser.

Zu hohe Hitze durch Föhn und Co. stresst Ihre Haare

Um die Haare an der Luft trocknen zu lassen, fehlt vielen am Morgen die Zeit. Trotzdem sollte man versuchen, hin und wieder auf das Föhnen zu verzichten. Vor allem dann, wenn man einen vermehrten Haarausfall feststellt. Glätteisen und Lockenstab sind noch strapaziöser für geschädigtes Haar, da es dabei den hohen Temperaturen in direktem Kontakt ausgesetzt ist.

Häufiges Haare färben, vor allem Blondieren schädigt das Haar

Dass chemische Farbe dem Haar zusetzt, ist keine neue Erkenntnis. Die meisten handelsüblichen Haarfärbemittel enthalten toxische Inhaltsstoffe wie etwa Ammoniak, die der Kopfhaut und somit den Haarwurzeln schaden und Haarausfall begünstigen können. Henna oder Pflanzenfarben sind um einiges schonender zu Haar und Kopfhaut und erzielen ebenfalls tolle Farbergebnisse.

Zu viel Stress 

Dauerstress greift nicht nur Körper und Psyche an, sondern geht auch den Haaren an die Substanz. Der Grund: In Stressphasen ist der Androgenspiegel meist erhöht, was Haarausfall begünstigt. Darüber hinaus neigen wir in stressigen Zeiten dazu, uns unausgewogen zu ernähren. Allgemein gilt bei dünner werdendem Haar: Wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg und an auffällig starkem Haarausfall leidet, sollte man dies immer durch einen Arzt untersuchen lassen. Denn Haarverlust kann auch die Folge von Eisenmangel, Hautkrankheiten oder Schilddrüsenproblemen sein.

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